Löschung eines Eintrages

Hallo, ich habe leider den Blogeintrag zu Nicht schon wieder Superhelden in der WOD löschen, weil der ständig für Spam Trashbacks gesorgt hat und ich noch etwas anders zu tun habe, als die immer abzublocken.

Sorry

Jörg

23 Gedanken zu „Löschung eines Eintrages

  1. Vielleicht magst du ihn anderweitig bereitstellen, etwa als Diary im :T:, oder als Eintrag mit deaktivierten Kommentaren/Backtracks?

    Ansonsten habe ich den Artikel samt Kommentaren auf dem Stand vom 2.3. aus dem Googlecache retten können…

  2. Jeder 3-4 Vampire auf einmal? Autsch! Das hätte ich nichtmal bei Werwolf versucht. Da hätten wir unseren Glasswalker gebeten, uns doch Napalm zu besorgen und einfach alles abgefackelt – oder hätten ein paar endere Rudel zusammengetrommelt.

    Und einen Werwolf, der nach der Zurückverwandlung plötzlich lahm wird, finde ich seltsam. Warum sollte der sich auf dich stürzen, wenn du ihn grade rausgelassen hast?

    Allerdings finde ich, dass das schon nach Supernatural klingt, nur auf etwas höherem Powerlevel. Die Helden sind gut und kloppen die bösen Monster = alles Übernatürliche. Und das Übernatürliche entpuppt sich dann auch fast immer als wirklich böse.

    Witchcraft ist übrigens nicht wirklich besser.

    Wir hatten ein Mystery-System erwartet, und eine Szene, die sich in mein Gedächtnis gebrannt hat war:

    Alternder Ethnologieprofessor vor völlig verkohlter Leiche eines Gegners: „Ich wusste nicht, dass der Feuerball so übel ist”

    Heißt: Das Standary-Powerlevel liegt viel zu hoch für Mystery. Und bei uns haben fast alle Charaktere ihre Kräfte erst im Spiel gelernt.

    Und die subtilen Fähigkeiten, mit denen Charaktere durch eine andere Welt gehen, als normale Menschen, trotzdem aber am selben Ort sind, fehlen irgendwie.

    (etwas Hintergrund: http://draketo.de/deutsch/rpg/licht/heidelberg-erwacht/webseite-der-schattengaenger – das waren die Gegenspieler)

    Ein Beispiel, was ich mir unter einer Mystery-Kampagne vorstelle (irgendwann will ich das mal leiten): http://www.1w6.org/blog/drak/2009-08-13-kampagnenidee-die-welt-hinter-der-welt
    #3 Arne Babenhauserheide (Homepage) am 11.02.2010 09:34

  3. Norbert hat im Impro König Blog ein nettes Video dazu, das meine Meinung eigentlich recht gut wieder gibt. Aber ich mache mir inztwischen kaum noch Gedanken darüberm warum andere ihren Spaß an etwas haben oder agitiere dagegen.

    Ich arbeite lieber an meinem Stil um selber mehr Spaß zu haben.

    Wenn sie würfeln wollen, dann lass sie doch. Den Würfel nimmt man dann als SL um zu sehen, wie die Tat sich auswirkt.

    Link:

    #5.1 Joerg_D am 11.02.2010 16:27

  4. Nicht schon wieder Superhelden in der WOD!

    Am gestrigen Dienstag hatte ein Vergnügen der „besonderen“ Art und kann mich danach wieder sehr lebhaft daran erinnern, warum ich früher die Vampire Spieler nicht mochte. Sie waren für mich immer der Inbegriff der Superhelden in Rüschenhemden und ich habe bis jetzt erst eine Kampagne erlebt, die sich nicht um emotionale Krüppel handelte, welche zum Spaß Menschen abschlachten und sich nebenbei in den Generationen hochmetzeln um mehr Macht zu erlangen (die Kampagne ist übrigens mit dem City System gespielt worden und nicht mit der WOD) Naja, ich bin halt eine powergamende Storynutte und kein erzählonkelnder Romantiker.

    Heutzutage empfehle ich dem geneigten Spieler eigentlich immer, er möge doch gleich zu Scion greifen, wenn er einen Superhelden oder Halbgott spielen möchte, da diese Spieler die NWOD irgendwie als Ausgeburt des Bösen ansehe.

    Aber zurück zum gestrigen Abend.

    Ich landete bei dem neuen Spieleiter einer Runde, welche sich aus meiner Alias Bourne Crossover Runde gebildet hatte denn er hatte etwas im Angebot, was mir eigentlich gefallen hätte.

    Eine Runde, die sich stark bei Supernatural anlehnt.

    Ich hatte mit einem System wie die 7 Siegel oder der NWOD Hunter gerechnet, vielleicht noch so etwas wie Witchcraft oder gar Scion, bloß eben mit normalen Charakteren, die sich in einer erwachten und gefährlichen Welt befinden. Es sollte die OWOD werden :-(.

    Ich kam an und der SL hatte uns Charaktere vorbereitet, welche perfekt zum Setting und der Runde passen würden. Wir spielten 2 Brüder, eine Mutter und ein Waisenkind, welches zur Familie gestoßen war, als wir die Peiniger seiner Eltern umgebracht äh exorziert hatten.

    Der Hintergrund für uns war gut, auch wenn das Waisenkind nach der Einführung erst mal in mit dem SL der Küche verschwand um geheimnisvolle Dinge aus der Vergangenheit zu klären.

    Lieber SL, kannst Du das nicht vor dem Spiel mit dem Spieler klären?

    Naja, wir unterhielten uns auch ohne SL prächtig und machten ein paar Probekämpfe zwischen den Charakteren, bei denen mir auffiel, wie viele Würfel wir denn schon benutzen konnten. Das hat schon gerockt.

    Der SL kam dann schließlich wieder und fing die eigentliche Runde an. Wir legten los und sozialisierten ein wenig, während unser Charaktere mit einer Mordserie konfrontiert wurden. Der SL gab sich reichlich Mühe und konnte in diesem Teil des Abenteuers punkten. Er hatte ein paar gute Plothooks ausgelegt, die wir nur aufzusammeln brauchten um den bösen Vampiren auf die Spur zu kommen.

    Insgesamt fiel mir auf, dass wir eigentlich alle Würfelproben mit links schafften, aber das störte mich beim Aufbau des Spannungsbogens nicht weiter. Schließlich kam ich auf eine Idee und griff einen potentiellen Vampir an, statt ihn wie vom SL gewünscht zum Lager zu verfolgen. (ich wollte mit den anderen Jägern seine Handykontakte über unseren Hacker orten lassen oder ihn als Köder benutzen)

    Also erzählte mit der SL, das der Vampir sich trotz meiner 7 Erfolge weggeschlichen hätte und ich nur in der Lage gewesen wäre seine Spur zu einem Bauernhof zu verfolgen. Dort wurde ich sehen, wie er freudig ein paar andere Vampire begrüßt.

    Ich war angepisst und telefonierte erst einmal mit den anderen Jägern in unserer Gruppe. 12 Vampire waren mir zu viel und ich wollte zwei befreundete Kontakte anrufen um uns mehr Feuerkraft zu sichern. Ein grinsender SL erklärte mir, wie die Kontakte mich wegen lächerlicher 12 Vampire auslachten, mit denen würde unsere Familie mit links fertig.

    Meine Laune war endgültig im Arsch.

    Der Rest der Familie kam also an und marschierte ins Lager rein. Während mein Charakter sich noch ärgerte, stürzte er seiner Familie nach und sah, wie jeder der Spieler mit jeweils 3-4 Vampiren gleichzeitig den Boden wischte. Ich fühlte mich irgendwie unbenötigt und lies den in einem Käfig gefangenen Menschen frei, der sich (was für ein Zufall) in einen tobenden Werwolf verwandelte, den ich (oh Wunder) mit links durch die Wand prügelte. Als also dieser Werwolf unter den Schlägen meines Superhelden-Jäger-Macho-Sonstirgendetwas zart geklopft wurde übernahm der SL mal kurz meinen Charakter und schilderte, wie ich die Information über ein Werwolf Rudel mit glühenden Eisen und schneidenden Silber aus dem Werwolf rausfolterte, bevor der mir bei seiner Rückverwandlung in einen Menschen noch die melodramatische Bitte auftrug, seine Tochter zu befreien, die noch nicht verwandelt sei.

    Ich war schon sauer genug, dass mein Charakter den Werwolf gefoltert hatte ohne das ich ihn der Hand (sprich unter Spielerkontrolle) gehabt hätte, aber die Erzählung, wie mein eisenharter Jäger dem sterbenden unter Tränen verspricht, seine Tochter zu retten erzeugte in mir Brechreiz. Was kommt als nächstes? Ich gehe zum Yoga und besuchen einen Psychologen, weil ich chronisch gewalttätig bin?

    Nach dem Spiel gab es dann erst einmal die Nachbesprechung. Die anderen Spieler waren begeistert, genau so wollten sie es beim Spiel haben, im Kampf rocken, totales Drama und die Gefühle unserer gepeinigten Jäger im Vordergrund.

    Ich legte dann mal los, was mir nicht gefallen würde. Wir würden nicht Supernatural spielen, wo die Helden oft derbe auf die Fresse bekommen und nur Zusammen die Abenteuer überleben, sondern die Arschtreter/Superhelden mischen den Kindergarten des Übernatürlichen auf. Wenn es für einen Anfängercharakter so leicht wäre einen Werwolf zu töten wie für mich, einem Kind dem Lutscher zu klauen, hätte das für mich nichts mit dem Genre zu tun. Sachen wie mir das Recht über Handlungen oder Emotionen meines Charakters zu rauben würde ich grundsätzlich nicht begrüßen und das Railroading zum Konflikt in der Scheune hätte mich genau so angepisst wie das Auslachen der anderen Jäger, die ich um Hilfe gebeten habe.

    Ich hätte nichts dagegen, wenn ich mal einen so krassen Charakter spielen könnte, wenn ich da viel Zeit, Rollenspiel und Mühe in Steigerungen investiere, doch schon am Anfang der Kampagne ein Superheld zu sein wäre mir zu langweilig.

    Die Gruppe spielt jetzt schön ohne mich weiter und ich habe Angst vor dem Gastspiel bei Martin, der auch eine (wenigstens angesagte) Superhelden Kampagne leiten will. Nun ja, Martin kann als SL wenigsten etwas und hört auf seine Würfel.

    Aber ich werde auf jeden Fall nie ein Fan von Superhelden im Rollenspiel werden, egal ob sie in Spandex oder Rüschenhemden verpackt sind.

  5. Oh Mann, kann deine Enttäuschung gut verstehen. Ich wusste zwar das die oWOD-Hunter mehr können als die nWOD-Hunter (weil sie auserkoren sind gegen das Böse zu kämpfen, buha), aber als ich OWOD-Hunter gespielt hab, sind wir zu viert auf einen Vampir los und auch wenn es einfach war, uns ging gehörig die Muffen.
    Btw, das Supernatural RPG ist auch nicht schlecht (Cortexsystem), wegen dir geh ich IRGENDWANN doch noch mal auf eine Con 😀

    Dazu noch das Railroaden und bestimmen darüber was dein Chara macht. Also bei der Folterszene, sorry, da hättest Du sagen müssen “Aber mein Chara macht das nicht. Weil der ist so nicht” kicher
    Gott, wenn ich deinen Bericht schon lese rollseyes

    Lieben Gruß
    Christine
    Callisto am 10.02.2010 13:53

  6. Ich habe während des Spieles gar nichts gesagt, weil ich bei einer guten Gesamtleistung über den Punkt hinweg gesehen hätte. Man muss sich oft erst mal mit einem SL akklimatisieren und sollte in der Regel nicht nach der ersten Runde aufgeben. Genau wie mit Systemen.

    Aber in der Runde hat mir zu viel nicht gepasst. Es sind halt einfach andere Spieler.
    Das ist für mich wie Leute die bei Doom im Gott-Modus spielen. (unsterblich)

    Laaaaaaaangweilig

    Ich denke, ich werde das Ganze mal mit einem Reign-Wild Tallents Crossover versuchen.

    Dabei halte ich von der NWOD eigentlich recht viel und könnte mir das in Verbindung mit Hunter sehr gut vorstellen. Genau wie mit Buffy und dem Unissystem oder Witchcraft. (da würde ich mal eine kleine Klugscheißerfee befragen)

    Das Supernatural RPG kenne ich nicht, äh Martin!?!
    #1.1 Joerg_D am 10.02.2010 17:10

  7. Jap, ich meine das hat er sich gerade erst im Dezember geholt und meines Wissens auch gelesen 🙂 Aber das könnt Ihr ja dann Samstag beschnacken, gell? 😉

    LG

    Dani
    #1.1.1 Dani am 10.02.2010 18:10

  8. Na bei Martin gehe ich einfach mal davon aus, dass er es hat :-).

    Irgendwer muss Rolands Kindern ja die Uni bezahlen.

    Samstag wird Fußball geguckt und gesehen, was sonst noch so geht. Ich denke du wirst nicht glücklich, wenn Martin und ich anfangen über Rollenspiele zu reden.
    #1.1.1.1 Joerg_D am 10.02.2010 18:55

  9. Ja, habe ich und auch in Kiel, kannste Samstag anschauen. Soo viel sagen kann ich dazu nicht, aber das obige wäre nicht passiert!
    #1.1.2 MSch am 11.02.2010 18:52

  10. Da gehe ich mal von aus, ich würde sonst nicht so gerne bei Dir spielen.

    Du bist und bleibst meine Benchmark für Kampagnen.
    #1.1.2.1 Joerg_D am 11.02.2010 19:13

  11. Klingt wirklich übel, was für Werte hatten die Hunter denn im Schnitt (und hatten sie übernatürliche Kräfte)?

    In der oWoD wischen selbst junge Vampire normalerweise mit Sterblichen den Boden auf (schon wenige Punkte Stärke reichen aus, um jeden Treffer zum Sofort-K.O. zu machen – von Präsenz wollen wir mal gar nicht anfangen), weshalb ich mittlerweile die nWoD bevorzuge

    Daher habe ich den starken Verdacht, dass dein SL die Übernatürlichen an die Gruppenstärke angepasst hat, wenn nicht gar Würfe ignoriert und Gegner umfallen lassen hat, obwohl sie nach Regeln eigentlich unverletzt geblieben wären. In beiden Fällen natürlich suboptimal. Hatte selbst mal eine Runde, wo der SL das so gemacht hat – hab die dann schnell verlassen (u.a. weil der SL auch outime ein Arschloch war).

    P.S.: Scion ist sogar noch größerer Dreck als oWoD – wenn ich schon Superhelden (bzw. Halbgötter) spiele, dann bitte auch mit Superheldenzielen wie bei Exalted und nicht als unmotivierte “Es-kann-nur-einen-geben!” drag-out-fights hinter den Kulissen der modernen Welt, während die Menschheit unbeeinflusst weitermacht wie immer. 🙁
    #2 alexandro am 11.02.2010 01:15

  12. Nach meinem Geschmack passt Scion besser als Exaltet zu dem Spiel, besonders wei Scion auf der Erde spielt. Aber Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden.

    Mein Charakter hatte als Spezialfertigkeit einen Kampfrausch, ähnlich wie ich ihn von Werwolf kannte, gab noch mal 3 Würfel dazu und mein Mut stieg auf 6.

    Hier sind die Werte meines Charakters:

    Stärke 5
    Charisma 3
    Wahrnehmung 4
    Geschicklichkeit4
    Manipulation 2
    Intelligenz 3
    Widerstand 4
    Aussehen 4
    Geistesschärfe 3

    Fähigkeiten

    Aufmerksamkeit 3
    Ausflüchte 3
    Ausweichen 6
    Einschüchtern 4
    Empathie 2
    Handgemenge 5
    Schauspielerei 3
    Sportlichkeit 5
    Szenekenntnisse 4

    Etikette 2
    Fahren 2
    Heimlichkeit 5
    Nahkampf 6
    Reparaturen 1
    Schußwaffen 3
    Sicherheit 2
    Tierkunde 1
    Überleben 1

    Bürokratie 4
    Gesetzeskenntnis 2
    Medizin 2
    Nachforschungen 3
    Okkultismus 4
    #2.1 Joerg_D am 11.02.2010 09:54

  13. Gute Beispiele, auch wenn mir das 1W6 Ding logischer erscheint. Heute Abend gibt es ne Runde Buffy.

    Mal sehen, was der SL so kann.
    #3.1 Joerg_D am 11.02.2010 10:10

  14. Eine Sache, die mir an Witchcraft gefallen hat waren übrigens die Kurzgeschichten drin. Es hätte mMn nur ein anderes Regelwerk gebraucht.

    Die Idee für 1w6 ist übrigens noch nicht in Regeln gefasst. Sobald ich dazu komme, das zu leiten, werde ich etwas Zeit brauchen, das sauber umzusetzen. Der Text ist dafür ein Fokus, damit ich beim Entwurf das Ziel im Blick behalte.

    V.a. wird es komplexer dafür zu sorgen, dass Magie einerseits mächtig sein kann (also großen Einfluss auf die Welt und das Leben der Magier haben kann) und trotzdem lange anzweifelbar bleibt.

    An einem Feuerball zu zweifeln ist schwer. An einer Verschiebung der Aktienentscheidungen der anderen oder eine „intuitive” Einsicht in die nächsten Entwicklungen, oder die Förderung eines politischen Kandidaten sind leichter.

    Genauso die Heilung von psychischen Problemen oder die Beschleunigung der körperlichen Heilung („Spontanheilung”).

    Beides ist viel leichter auf Glück zurückzuführen.

    Ein Fluch, der jemandem einen Unfall beschert oder die Motivation für die nächsten Monate bröseln lässt (oder ein psychisches Ausbrennen beschleunigt) oder ein Segen, durch den jemand irgendwie allen Kugeln entkommt („seine ganze Einheit wurde niedergeschossen, aber er blieb unverletzt”) oder zufällig dann bei der Uni anruft, wenn verzweifelt ein Doktorant gesucht wird, der genau sein Spezialgebiet beherrscht.

    Warum einen Feuerball werfen, wenn ich auch einfach die Waffe des Polizisten losgehen lassen kann und die Kugel zufällig mein Opfer trifft?

    Magierkämpfe, die in einem Schutzkreis stattfinden, in dem die Magie viel mächtiger ist, aber nur die Magier und ihre Ziele betrifft (und alle anderen Änderungen wegbleiben). Kämpfe in der eigenen Vorstellung, deren Auswirkungen sich nur langfristig zeigen („dass ich jetzt krank werde hängt sicher einfach mit der Grippewelle zusammen. Der Traum letzte Nacht war sicher einfach nur ein Traum”)
    #3.1.1 Arne Babenhauserheide am 11.02.2010 12:36

  15. Deine Gedanken gehen totz sehr guter Ansätze in eine völlig andere Richtung als meine, wenn es um aktive Ausübung von Magie geht.

    Diese würde ich den Protagonisten nur in Form von Bannkreisen und anderen Möglichkeiten zur Abwehr der “Dunklen-Kräfte” geben, da ich den Ansatz mag, der in Supernatural herrscht:

    Aktive Magie verlangt immer Opfer und ist nie ohne Fallstricke zu verwenden. Wer sie benutzt, der wird schnell süchtig und geht nur all zu schnell den Pfad des Bösen.
    #3.1.1.1 Joerg_D am 11.02.2010 13:31

  16. Ich frage bei diesem Bericht nur eins: Wie kann so etwas Spaß machen? Und warum überhaupt Regeln benutzen, wenn sie eh verdammt unwichtig sind? Dann soll man doch lieber gleich “freies Rollenspiel” machen.
    #4 TheClone

  17. Ich frage mich nicht, wie so etwas Spaß machen kann. Es ist ein Fakt, das alle anderen Spieler hochzufrieden waren und der SL damit sein Ziel erreicht hat.

    Solange ich da nicht mitspielen muss, ist das eine tolle Sache. Sie haben ihren Spaß und das völlig ohne wem anders weh zu tun.

    Ist aus meiner Sicht nichts schlechtes drann zu finden.

    Vielleicht wäre freies Rollenspiel wirklich besser, aber wenn die Gruppe gerne würfelt und es ihnen egal ist, dass sie sich nicht an die Regeln halten, (was bei der Verwendung der goldenen Regel ja nicht wirklich Wahr ist) dann sollen sie doch.

    Es soll jeder nach seiner Vorliebe glücklich werden, wenn er mich da nicht mit reinzieht.
    #4.1 Joerg_D am 11.02.2010 13:36

  18. Ich will’s ihnen auch nicht verbieten. Ich würde es nur gerne verstehen (aber nur, wenn es mein Spiel nicht beeinflusst 😉 ). Es ist für mich einfach völlig unverständlich. Warum würfel ich, wenn mir das Ergebnis egal ist? Will mich freuen, wenn ich ‘ne 23545 würfel? Sieht es nur schön aus, wenn der Würfel sich dreht? In beiden Fällen kann ich doch auch einfach leise vor mich hin würfeln, wenn der andere Spieler gerade seine Spotlight Time hat und ansonsten frei spielen. Ich bin ratlos.
    #5 TheClone am 11.02.2010 15:41

  19. Oh weia… so stelle ich mir nWoD Hunter auch nicht vor!

    Sorry 4 U!
    Wenn Du es noch einmal spielen magst und wir beide dazu kommen, dann machen wir das mit guter Absprache noch mal zusammen wie ich mir das vorstelle, Jörg!
    Ich glaube wir beide sind da ganz konform was das neue Hunter angeht.

    #6 8t88 am 12.02.2010 09:41

  20. Mit Dir doch immer Sven, auch wenn das wohl eher cineastisch werden würde, wenn wir zusammen zocken.

    Ich habe ja gestern Abend Buffy gespielt und das hat gerockt! (Diary ist in Arbeit)
    #6.1 Joerg_D am 12.02.2010 09:58

  21. Nette Musik hat der König.

    Ich will auch niemandem einen Spielstil vorschreiben. Was mich aber nervt ist die Tatsache, dass gerade in obigem Beispiel ein SL in seiner halbgöttlichen Arroganz meint, er wisse besser was ein Charakter zu tun hat und wie er fühlt als der Spieler (das Werwolf-Ding). Oder er meint in ähnlich halbgöttlicher Arroganz, er könne den Spieler einfach überfahren und seinen Charakter übernehmen um den “höheren Ziel” (zumindest er würde da so nennen) der Dramatik oder eines “tollen Plots(tm)” zu folgen. Das ist aber kein Problem des Systems, sondern der Personen. Auch muss der SL nicht so einer sein, aber es deutet einiges darauf hin. Es gibt allerdings Systeme, die solche Spielweise begünstigen und andere, die sie eher verhindern. Aber eine Garantie hat man nie.

    Das ist mein Einwand gegen die Einstellung vom König. Er sagt natürlich nur “Kritisiere Leute nicht wegen ihres Spiels” und hat damit auch recht, wenn man wirklich das Spiel selbst kritisiert. Meine Kritik zielt aber eher auf die Einstellung die hinter einem Spiel steht oder mit der ein Spiel betrieben wird. Das kommt irgendwann wieder auf die alte Frage zurück “Ist es tolerant Intoleranz zu tolerieren oder darf man sie als toleranter Mensch bekämpfen/kritisieren/…?”
    #7 TheClone (Homepage) am 12.02.2010 10:35

  22. Ja, die Musik ist gut. Der Norbert ist eh ein krass guter Kerl den ich sehr gerne mag. Der rockt auch als Spieler.

    Was deine Kritik an dem SL angeht bin ich ganz bei Dir, ich mag es auch nicht, was er macht. Aber es ist in diesem Falle in meinen Augen keine Frage ob man den SL kritisieren soll. Ich habe ihm Feedback gegeben, was ich mochte und was nicht.

    Der SL hat bei dem Rest der Runde aber genau den Nerv dessen getroffen, was sie wollen und damit ist dieser SL-Stil in meinen Augen berechtigt.

    Ich vergleiche es mal mit der Musik. Er mag halt Polka und ich Rock. Ich muss nicht mit zu den Konzerten, wo er und seine Freunde hingehen, weil sie mir nicht gefallen. Das bedeutet aber nicht, dass die Musik schlecht ist.

    Ich mag sie bloß einfach nicht (sie nervt mich)

    Ich werde die Leute also nicht kritisieren oder bekämpfen, solange sie mich nicht zwingen mit zu den Polka-Konzerten zu gehen.

    Da wäre dann Schluss mit Lustig.

    #7.1 Joerg_D am 12.02.2010 10:53

  23. So, das sollten die Einträge zum Großteil sein. Leider fehlt der Eintrag vom Norbert Matausch und noch ein zwei weitere Dinger, die habe ich aber nicht mehr.

    Ich muss mit dem Harald reden, wie ich so etwas in Zukunft verhindern kann.

Kommentare sind geschlossen.