Fürchte Dich: Spannung mit Klötzchen

Das Thema für den Karneval der Rollenspielblogs im September ist: Spannung bzw. “Wie dreht man an der Spannungsschraube?” und wird von Zornhau ausgerichtet.

Ihm gebührt besonderer Dank für sein einspringen, denn beinahe hätte der September ohne Organisator dargestanden.

Wie dreht man an der Spannungsschraube?

Wie dreht man an der Spannungsschraube?

Ich muss gestehen, dass ich kein Dramaturg bin – ich habe, wenn ich leite, keine Spannungskurve im Kopf, die ich bedienen möchte. Bestenfalls kann man mich als „immer doller, immer weiter, immer intensiver“-Typ verstehen – ich kann die Abwärtsbewegung der Spannungskurve nicht.

Nun hat das normale Rollenspiel (also die Variante mit Würfeln) auch keine eingebauten Mechanismen, mit denen man Spannung oder Dramaturgie steuern kann, es liegt alles in der Hand des mehr oder (in meinem Fall) weniger begabten SL. Muss das so sein? Mir sind zwei Spiele bekannt, die einem Tools an die Hand geben, um die Spannungskurve zu managen. Das eine ist Fiasko, mit seiner impliziten, regelseitig fest vorgegebenen 2-Akt-Struktur. Aber es ist spielleiterlos, und daher lasse ich es hier mal aus. Das andere ist Dread.

Dread ist ein sehr besonderes (Horror-)Rollenspiel, weil man (statt zu würfeln) einen oder mehrere Stein(e) aus einem Jenga-Turm ziehen muss.

Wer schon mal Jenga gespielt hat, weiß dass das eine aufregende Sache ist, weil der Turm irgendwann ganz schön wackelig ist und jede Bewegung schon dazu führt, dass man Adrenalin ausschüttet. Außerdem wird der Turm immer wackeliger, je länger das Spiel geht…

Dread versucht nun diese Adrenalinausschüttung in Horror zu verwandeln. In dem Beispiel, dass ich mitgespielt habe – eine tolle Runde auf dem Tanelorn-Forentreffen (das Treffen ist ohnehin ein Garant für grandiose Rollenspielrunden, und diese Runde wurde diesem Anspruch mehr als gerecht) wirkte sich der Turm nicht so aus, wie sich der SL das vorgestellt hat: Es war trotz der aller Bereitschaft der Beteiligten, sich zu gruseln, keine Horrorrunde. Es war aber eine verdammt spannende Runde, und damit sind wir ja beim Thema.

Noch mal ein bisschen Regeln: Wer bei Dread den Turm zum Einsturz bringt, dessen Charakter stirbt. Punkt. Um eine (vom SL verlangte) Probe zu bestehen, muss man eine vom SL festgelegte Zahl von Spielsteinen aus dem Turm ziehen und oben wieder auflegen, ohne den Turm zu Fall zu bringen. Das geht anfangs noch recht einfach, wird aber immer schwieriger und damit unwahrscheinlicher. Dabei steht der Turm bedrohlich auf dem Tisch… von Fachleuten gerne von hinten beleuchtet, damit man all die wackeligen Lücken sehen kann.

Sobald der Turm also etwas Stabilität eingebüßt hat, wird eine Probe wirklich bedeutsam. Bedeutsam genug, dass in unserem Fall die Spieler auch freiwillig auf Proben verzichtet haben (und damit das Scheitern in Kauf nehmen), weil sie sich nicht mehr an den Turm trauten. Es geht wirklich um etwas, und die Lösung hängt auch nicht von dem zufälligen Wurf eines Würfels ab, sondern von deiner eigenen Geschicklichkeit… Das macht die Sache nochmal wieder dramatischer und persönlicher! Das Ganze war so spannend, dass wir uns verdammt sicher waren, gerade den letzten möglichen Stein gezogen zu haben – und dann doch immer wieder noch jemand eine Probe schaffte. Und nach Spielende hat die begabteste Jengaspielerin am Tisch noch mal 8 Steine ziehen können. Das Gefühl, kaum noch eine Chance zu haben, alles auf Spiel zu setzen, war also sehr sehr präsent – auch wenn das Ende nicht so unmittelbar bevorstand, wie wir dachten.

Auch für den SL ist Dread nicht einfach. Er muss ja den Turm einschätzen, und die Proben so legen, dass im richtigen Moment die Spannung am höchsten ist. Und: Sollte ihm ein Spieler den Turm einreißen, so wird der Turm ja wieder aufgebaut – zunächst also (recht) stabil. Es wäre also mieses Timing, wenn das unmittelbar vor dem Finale passieren würde – ein Spieler weniger, aber dafür hat die Gruppe einen stabilen Turm.

Wer sich (und nicht nur im September) mit Spannung im Rollenspiel auseinandersetzen möchte, der kommt m.E. nicht um Dread herum. Das kann ich – wie einen Besuch des Tanelorn-Treffens – ohne Einschränkung empfehlen.

Bauchpinseln am Montag

Guckt mal:

7sea

Diesen Post bei Greifenklaue habe heute morgen erst gelesen und konnte das Grinsen kaum noch aus dem Gesicht bekommen. Nicht wegen 7th Sea (das ich, obwohl ich lange um den Kickstarter herumgeschlichen bin, nicht gebackt habe), sondern wegen des Datums. 8. April 2016. Dem Gratisrollenspieltag.

Nicht zur Spiel. Nicht zur RPC. Zum #GRT2017.

Yeah!

Details zum Ganzen gibt es in Tequilas Welt – unser dritter Mann, der den Versand stemmt.

Whisky & Fatepunkte

rpg-blog-quest-logoIm Blog-O-Quest des Monats August (diesmal wieder von Würfelheld, der ja immer abwechselnd mit Greifenklaue der deutschsprachigen Rollenspielerszene jeden Monat fünf Fragen zu RPG-Themen stellt) gibt es diesmal unter dem Motto „Speis und Trank“ eine Frage, die mich inspiriert:

3. Während wir spielen, ist Alkohol ___________ , weil __________ .

Warum? Weil ich mal einen „Fehler“ gemacht habe. Dazu muss man wissen, dass ich – als Hausregel – vor dem Spiel ein paar Fatepunkte raushaue: Einen für den Gastgeber, einen für jeden, der Snacks mitgebracht hat, einen für ein Diary, etc.

Der Gastgeber unserer Runde hatte nun eine Flasche Whisky spendiert – und meinen Geschmack sehr genau getroffen. Also gab es dafür Fatepunkte, was die anderen zu größtem Neid veranlasste. Also hatten sie das nächste Mal selber Whisky im Gepäck und forderten lautstark ihre Fatepunkte ein. Die ich gerne hingab. Die Runden waren deshalb nicht immer besonders fokussiert, aber stets lustig. Und ich froh, dass ich nicht mit dem Auto da war…

Jedenfalls kann ich die Grundidee – Fatepunkte für jene, die zum gelingen des Abends beitragen – nur empfehlen. Ob Whisky nun das ideale Mittel ist, mag jeder selbst entscheiden – aber ich mag die Idee der Themenküche, wie sie Timber schildert, jedenfalls sehr gerne.

[Blockstöckchen] 11 Fragen aus der Seifenkiste

Moritz „Bergkönig“ Gnillefitz hat mir ein Stöckchen an den Kopf geworfen. Und so ein virtuelles Stöckchen hatte ich noch nie! Deshalb freue ich mich ganz doll und beantworte die Fragen, die an dem Stöckchen hängen (wie an einem Weihnachtsbaum) ganz schnell, damit ich das Stöckchen weiterwerfen kann.

1. Wann, denkst du, wirst du mit dem Spielen (PC. Konsole, Pen&Paper etc.) aufhören und warum?

Schöner als Moritz kann man das kaum sagen:

Genau dann, wenn es jemandem gelingt, die Würfel meinen kalten, leblosen Händen zu entreißen.

2. Wenn du ein Raumschiff hättest: Wohin würdest du zuerst fliegen und warum?

Gibt es Rollenspieler an Bord? Wenn nicht, dann würde ich wohl nur eben zum Käseholen auf den Mond fliegen.

3. Welche drei positiven Dinge fallen dir zu DSA ein?

  1. Die DSA-Redaktion hat mich mit zahlreichen guten Freunden versorgt.
  2. DSA war mein Einstieg ins Rollenspiel. Ich bin immer noch mit Menschen befreundet, mit denen ich das Rollenspiel begonnen habe. Und wir zocken immer noch gerne zusammen.
  3. Das DSA von Anfang an ein sehr modernes Bild von der Rolle der Frau in der Gesellschaft hatte und auch völlig entspannt mit den sexuellen Präferenzen der Figuren umgegangen ist, gefällt mir sehr. Kuslik hat eine Schwulenkneipe, Greyhawk nicht, Baldur’s Gate nicht und Kalaman auch nicht.

4. Inspirierende Filmempfehlung für’s Rollenspiel?

Für mich ist das Blade Runner. In der Welt will ich spielen, seit ich den Film das erste Mal gesehen habe.

5. Dein liebstes PC-Spiel?

Da gibt es wohl – nach Stunden Spielzeit gerechnet – keine Debatte: World of Tanks hat mich fest in den Klauen. Wers nicht kennt: Ein MMO, in dem man Panzer aus der Zeit von 1920 bis 1960 gegeneinander fährt. Ansonsten bin ich ein großer begeisterter aber weitgehend inkompetenter Spieler von Sid Meyer’s Civilisation-Reihe.

6. Deine Lieblings-App?

Jetzt wirds etwas exotisch: TTRSS-Reader ist eine App, mit Hilfe derer man die vom selbstgehosteten RSS-Reader bereitgestellten Beiträge auf dem Handy lesen kann. Die nutze ich als Betreiber von rsp-blogs.de natürlich u.a., um die Beiträge von rsp-blogs.de auf dem Handy lesen zu können.

7. Welche 1-3 Hörspielreihe(n) würdest du anderen empfehlen?

Ich bin kein großer Hörspielfreund und kann keine Empfehlungen geben.

Bei den Hörbüchern gefällt mir James Masters als Vorleser der Dresden Files Reihe gut, und den Dorpcast höre ich sehr gerne.

8. In welches nerdige Projekt investierst du derzeit die meiste Zeit?

Der Umzug von rsp-blogs.de war ein großer Kraftakt im Juni/Juli, und dann habe ich ziemlich viel Energie in den Karneval der Rollenspielblogs im Juli gesteckt, der unter dem Thema „Romantik & Liebe“ stand.

9. Deine Meinung zu Karten statt Würfeln im Rollenspiel?

Wenn ich jetzt sage: „Das hängt davon ab…“ dann kann jeder meinen Beruf erraten, stimmt aber. Für mich kommt es darauf an, was ich mit Karten erreichen möchte: Initiativkarten wie in Savage Worlds finde ich doof – Systembruch vom Würfeln ohne Vorteile. Pokerkarten in Deadlands um so zu bestimmen, wie gut der Huckster zaubert: Toll. Das gleiche bei Castle Falkenstein… meh. Denn der Huckster ist ein Zauberer, der auch ingame Pokerkarten verwendet! Wie ich zu den Fatekarten stehe, habe ich noch nicht geklärt. Aber generell würfel ich gerne…

10. Welche Autoren haben dein Rollenspiel geprägt/inspiriert?

Schnurrbart und Boob-Plate - so muss Rollenspiel sein!

Schnurrbart und Boob-Plate – so muss Rollenspiel sein!

DSA hat mich angefixt, insofern: Uli Kiesow. Mike Pondsmith hat mich mit Cyberpunk 2020 total geflasht. Das war so lange mein Ding wie kein Spiel und kein Setting wieder. Fred Hicks und Rob Donoghue haben mit Fate das Rollenspiel zu dem gemacht, was ich heute spiele. Und dann ist da noch Vincent Baker, der mit pbtA etwas geschaffen hat, was ich als genial empfinde. Fate ist mein Werkzeugkasten für alles. Aber gut gemachte Playbooks für pbtA sind der Lasercutter des Rollenspiels. Mit perfekten Playbooks bespiele ich nicht mehr ein Setting, sondern ein Genre oder sogar nur noch ein Thema innerhalb eines Genres. Die Fokussierung des Spiels durch (gelungene) Playbooks ist geradezu genial und zwingt die Designer daher zu einer viel präziseren Arbeit, als wir das bisher kennen und erlaubt mir als SL zudem, tatsächlich das zu spielen, was mir vorschwebt.

11. Welches Rollenspiel willst du unbedingt in den nächsten 11 Monaten noch spielen oder leiten?

Ich denke wieder verstärkt über Cyberpunk nach. Das Genre war für mich schon tot, aber so langsam scheinen sich die Sterne wieder so zu verlagern, dass ich eine near-future Dystopie wieder in mir spüren kann. Deshalb möchte ich The Sprawl ausprobieren, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass es für mich in die falsche Richtung geht. Aber pbtA und Cyberpunk klingt wie ein Plan.

Und ich freue mich auf das deutsche Dresden Files, dass mir hoffentlich ganz neue Spielerkreise in die Fangarme treibt…

Ich werfe das Stöckchen weiter an Mondbuchstaben, Belchion und die Orkpiraten.
 

Das war „Romanik&Liebe“, der Karneval der Rollenspielblogs im Juli

Romantik & Liebe

Romantik & Liebe

Da ich den Karneval der Rollenspielblogs im Juli – Thema: „Romantik&Liebe“ – organisiert habe, gehört es sich auch, den Abschlussbeitrag zu schreiben. Setz dich hin, nimm dir einen Keks, das wird jetzt ein bisschen länger…

Zunächst möchte ich mich bei allen Teilnehmern bedanken. Ich bin begeistert von eurem Input. Quantitativ und qualitativ. Super! Vielen Dank, dass ihr den Karneval zu einem solchen Erfolg gemacht habt.

No Sex please

Eigentlich ist das Thema nicht einfach und ich habe auch gar nicht mit viel Beteiligung gerechnet. Denn es gibt die (vermutlich sehr große) Fraktion von Leuten, die Romantik & Liebe nicht in im Spiel haben wollen. Am lautesten vertreten hat diese Position Norbert „Misery Porn“ Matausch. Etwas differenzierter sieht das dann Belchion, der sich zwar eigentlich unwohl mit Romantik & Liebe als Thema im Rollenspiel fühlte, aber zumindest in einer abstrakten Form diese Themen vorstellen kann. Bei Belchion kommt dann aber auch eine Erweiterung des Themas zu Zuge, dass viele Autoren mit „Romantik & Liebe“ verbunden haben: Sex.

Das ist für mich nicht mehr Thema des Karnevals gewesen, aber hey: So ein Karneval ist (hoffentlich) eine Inspiration zu schreiben, und kein Korsett. Und das hat mich dann dazu inspiriert, das ganze mal auseinanderzuklamüsern: Die drei Stufen der Intensität differenziert von gefühlsfreiem Dungeoncrawl bis hin zum Erotikrollenspiel und stellt die These auf, dass man zwar Sex und Erotik besser weg lasse (orientiere dich am Mainstreamkino), ohne Romantik & Liebe aber alles irgendwie blass bleibt.

Die Gegenposition wird für mich besonders eloquent von Teylen vertreten, die wie Norbert das Thema im Rollenspiel überhaupt nicht braucht. Im Opener hatte ich noch recht flau vor mich hingewitzelt, dass „Romantik & Liebe“ ein Mädchenthema sei. Und Teylen ist nicht nur weiblich, sondern auch noch Vampire-Spielerin! Da muss doch was gehen, oder? Anne Rice! Twilight! Vampire Diaries! True Blood! Aber Teylen ist durch die harte Schule gegangen, die unser Milieu vor allem jugendlichen weiblichen Mitspielern so antut – und das scheint ihr das Thema nachhaltig verleidet zu haben:

Etwas das ich als dysfunktional erlebt habe war in freien Forenspielrunden einen weiblichen Charakter zu spielen. Das heißt man konnte keine weibliche Figur spielen ohne innerhalb kürzester Zeit mit Avancen konfrontiert zu werden. Ob man wollte oder nicht.

Kein Wunder. Kann ich dann auch verstehen, dass man den Spaß verliert.

Clawdeen hat anfangs ähnliche Erfahrungen gemacht, aber (später) dann auch positivere Beispiele erlebt. Immerhin. Aber Rollenspiel als schlecht kaschierte Anmache zu nutzen – das sollte Pfui! sein und uns alle auf den Plan rufen. Gleich die erste Lehre aus dem Karneval: Romantik und Liebe ist ein Thema, dass nur zu zweit geht. Also hol dir vorher die Zustimmung ab, dass dein Gegenüber (unabhängig vom Geschlecht und sexueller Ausrichtung) das auch zum Thema machen möchte.

Ein ganz anderes Problem hat schon wieder d6ideas gefunden: All characters are 18, even if otherwise specified, or 21 where required by law. Es geht um minderjährige Charaktere. Das wäre ja bei Sex ein (rechtliches und moralisches) Problem. Aber wir reden hier ja über Romantik & Liebe. Und wer dabei an dreckigen Sex statt an einen züchtigen Kuss denkt… der hat ein ferkeliges Gemüt. Kritik zurückgewiesen! Damit ist dann auch gleich Out of Love behandelt, in dem sich wieder d6ideas an meinem Themenvorschlag “Sex und der gute Geschmack – wo ist die Grenze zwischen Rollenspiel und Gruppenmasturbation?” stört und die prüde Herangehensweise kritisiert. Prüde hin oder her: Jedenfalls gibt es dann kein Problem mit Minderjährigen…

Gibt es in Kuslik schwule Hafenkneipen?

Apropos sexuelle Ausrichtung: Und dann war da noch mein Themenvorschlag: „Sind wir reif für schwule Charaktere und NSCs?“ Das war gleichzeitig bereichernd und ein Fehler. Mir wurde vorgeworfen, mit der Frage auszugrenzen. Ob ich jetzt damit Schwule, schwule Rollenspieler oder wen auch immer ausgegrenzt habe, ist mir noch nicht ganz klar – aber natürlich (und diese Teil der Kritik muss ich akzeptieren) habe ich „in Frage gestellt“, das Schwulsein völlig normal und überall völlig akzeptiert ist. Dafür habe ich ordentlich Kritik eingesteckt, die eine Zeitlang den Karneval überschattet hat. Natürlich war meine Intention nicht, Schwulsein als unnormal darzustellen, sondern das Ob und Wie unseres Umgangs mit dem Thema im Rollenspiel bzw. durch uns Rollenspieler zu beleuchten. Aber gut gemeint ist eben nicht immer auch gut gemacht.

Aber auf der Plusseite hat mich das dazu gebracht, einen lieben Freund um einen Beitrag zu bitten, der sich mit dem Thema auskennt. Das ist etwas, was ich sonst vielleicht nicht gemacht hätte (also aktiv um Beiträge bitten), aber ich fand dass es nicht sinnvoll ist, über das Thema nur in der Form zu reden, dass überhaupt darüber zu reden irgendwie ausgrenzend ist. Sein Beitrag und die Kommentare dazu haben mir dann gezeigt, dass wir offenbar auch in diesem Bereich sinnvoll diskutieren können und wir wohl doch noch ziemlich unterschiedliche Formen des Umgangs gefunden haben – von „findet bei uns nicht statt“ bis „bei uns ganz normal und regelmäßig ein Thema“ war bei den Kommentaren alles dabei.

Ich fand nicht nur den Beitrag selbst, sondern auch die anschließende Debatte ausgesprochen bereichernd – aber auch schwer zu verfolgen, weil sie sich auf so viele Standorte verlagerte. Und wenn ich als SL mal einen schwulen NSC brauche, dann finde ich im Beitrag auch gleich ein paar Tipps dazu. (Zweite Lehre des Karnevals: Schwulsein ist nicht abendfüllend.)

Aventurien ist als ungewöhnlich tolerantes Pflaster bekannt, deshalb spielt sich viel der Diskussion auch in diesem Kontext ab. Graues Auge weist auch genau darauf hin, dass DSA bunt ist.

Warum ich jetzt gerade über schwule NSCs im Einladungsbeitrag nachgedacht habe, ohne über lesbische Figuren zu reden: Ich weiß es nicht. Dank blut_und_glas bleiben sie nicht unerwähnt. Und er (der als erster die Kritik an meiner Frage im Bezug auf schwule NSCs formuliert hat) kommt kritikfrei damit durch, das Thema „lesbische Liebe“ mit einem Beitrag zu behandeln, der unter dem Titel „We Are Lesbian Strippers“ steht. Life can be so unfair.

Liebe machen: Oder wie ich über Gefühle reden wollte, aber Frauen denken ja nur an Sex

Gloria, da gucke ich dich an! Aber gelungen ist er, Glorias erschreckender Bordell-Baukasten, und dann hat sie ihren Liebsten mit Würfeln an den Text gesetzt, und den Selbstversuch aufs Blog gebracht. Den Ghoultunnel (obwohl IIRC männlich) hat das zu seinem ersten Artikel seit einem Jahr inspiriert. Aber dann kann ich wohl eher Gloria als mir auf die Schulter klopfen, denn auch er sieht die erotische Seite mit dem fantastischen Freudenhaus.

Drama, Baby!

Das dramatische Potenzial von Romantik & Liebe hat zuerst JollyOrc aufgegriffen. Klar, Christian ist aber auch meine erste Wahl, wenn ich was dramatisches im Rollenspiel ausprobieren will – als ich zum ersten Mal Monsterhearts geleitet habe, war er mein Rettungsanker, weil ich wusste: Mit ihm hab ich jemand in der Runde, mit dem ich so etwas spielen kann und der den anderen Spielern zur Not vormacht, wie das geht. Und mein Gott, das war eine grandiose Runde! So geflashte Spieler hatte ich schon lange nicht mehr…

Das dramatische Potenzial erkennt auch die Papierheldin. Sie zeigt an einem Beispiel, wie unglaublich bereichernd romantische Gefühle sein können, gerade in Actionszenen.

Neue Abenteuer macht die dramatische Bedeutung von Romantik & Liebe am Beispiel von Wraith deutlich. Da kann man nur sagen: Ja. Geister gehen ohne nicht, denn die brauchen ja nun mal übermäßig intensive Erinnerungen, um überhaupt als Geist zu existieren. Und Liebe ist das intensivste Gefühl überhaupt und zumeist Basis für die ebenfalls bei Geistern gerne gewählten Gefühle „Rache“ und „Verlust“.

Blade Runner Filmposter

Blade Runner
warnerbros.com

Romance is also part of living on the edge: Bei Cyberpunk denken viele Leute an Waffen, die etwas beleseneren an Dystopie. Aber schon die Referenzwerke (der Roman „Neuromancer“ von William Gibson und der Film „Blade Runner“ von Ridley Scott) gehen natürlich nicht ohne Romantik. Deckards Liebe zu einer mechanischen Puppe, einem Androiden, der/die/das von sich denkt, sie sei eine Frau. Romantik? Klar. Liebe? Klar. Und Cyberpunk 2020 hat nicht nur Attraktivität als Attribut, sondern auch noch die fantastische Lifepath-Generierung, die einem mit zahlreichen Ex-Liebhabern als Abenteueraufhängern ins Spiel entlässt. Hatte ich fast vergessen… Aber der Beitrag ruft es zurück.

Sind Rollenspieler nicht schrecklich schüchtern?

Einige schon. Ich zum Beispiel. Und wenn der Spieler schüchtern ist, dann ist es schwer, seinen PC davon zu lösen. Mir wurde der Zugang zum Thema durch Niniane, aka Dr Hoo, auf den Tanelorn-Treffen möglich gemacht. Und weil das so viel Spaß macht, mit ihr zu spielen, haben wir uns gegenseitig Fragen zum Thema Romantik & Liebe gestellt – und einige davon öffentlich beantwortet:

Meine Antworten auf die Fragen der Dr. Hoo: Frage 1, Frage 2, Frage 3, Frage 4Frage 5, Frage 6, Frage 7 und Frage 8

Und ihre Antworten auf meine Fragen: Frage EinsZwei, Drei, Vier, Fünf und Sechs.

Und wenn es schief geht?

Dann geht die Welt nicht unter. Sal hat ein paar unterhaltsame Anekdoten beigesteuert, die das beweisen. Ein bisschen schwieriger einzuordnen ist diese Aussage: Romantik ist das Minenfeld des Rollenspiels. Ob das jetzt (wie offenbar in den Kommentaren angenommen) eine Absage an das Thema ist, oder nur eine Überlegung zum richtigen Umgang mit den – von den Medien unrealistisch verformten – Vorstellungswelten der Mitspieler, ist mir nicht so ganz klar geworden.

Mr. Misfit hat auch durchwachsene Erfahrungen am Spieltisch gemacht – bis hin zu einer Trennungsszene, die eine Spielerin in Tränen zurückließ. Hätte ich jetzt vielleicht toll gefunden – aber nur wenn die tränenvergießende Spielerin auf sowas auch steht. Er ruft zur Mäßigung auf – Romantik ja, aber nicht zu sehr im Fokus. Weitaus positiver schildert es uns Gareth Brennt, der sich Romantik und Liebe als Dramakatalysator kaum noch aus seinen Runden wegdenken kann.

Abenteuer, Rezis und andere Nutzanwendungen

Es soll ja Rollenspielblogger geben, die auf spielbares Material wert legen und nicht nur theoretische Gedanken zu Papier bringen…

Abenteuer, bei denen es um Romantik & Liebe geht: Gleich fünf davon gibts bei Greifenklaue. Das davon eines für Pendragon geschrieben wurde (wo Romantik, Liebe und Minne schon immer ein Thema war), verwundert nicht. System Matters hebt deshalb auch noch ein paar Schätze aus dem eigenen (bereits anderweitig veröffentlichten Material).

Eine Martial Class für D&D5 steuert d6ideas bei – der Charakter kriegt Boni durch feine Minne. Top, Thema getroffen!

Von Clawdeen gibt es eine Videorezi zum Quellenbuch „Strange, dead love“ für nWoD.

d6ideas hat noch ein paar andere systemspezifische Sachen im Angebot: Die New Commanding Officer Personality für Warhammer 40k, eine Zuordnung des Aussehens nach Attribut/Charakterklasse für D&D5 (aber sehen dann nicht immer alle toll aus?), eine mörderische Manchine, die von dem Wunsch getrieben wird, begehrenswert auszusehen für SLA Ind., Talente für Red Star und eine Regel für Beutelschneider, bei der Liebende einen Bonus erhalten können. Trotz Punktabzug wegen mangelnder Begeisterung bezüglich meines Eingangstextes kann man die Produktivität dieses Blogs nicht genug loben. Rock on!

Schwer in einen Abschlusstext einzuordnen (weil es keinen anderen vergleichbaren Beitrag gibt) ist Teylens zweiter Text, ein Bericht über Gender Patches, die in einem Larp verwendet wurden, um die korrekte Anrede der Spielfiguren (er/sie/es) zu garantieren. Wie man Romantik und Liebe im LARP behandelt wäre sicherlich sehr spannend für diesen Karneval, weil man bestimmt etwas daraus lernen könnte.

Romantik & Liebe – mal anders.

Romantik – die einen denken an Herzchenketten und kitschige Sonnenuntergangsposter, die anderen an Friedrich Schlegel oder Grimms Märchen. Herr Littelmann ist eher einer der letztgenannten und ordnet das Rollenspiel als Ganzes in die Romantik ein. Und wortgewaltig ist er auch noch. Sein Blog ist jetzt bei rsp-blogs.de gelistet und ich hoffe dort kommen bald die nächsten Artikel. Um euch anzufüttern:

Ich fürchte, das war so nicht gemeint, aber ich muss es trotzdem loswerden, denn es betrifft den innersten Kern dessen, was ich liebe und weswegen ich rollenspiele: Romantik.

Jawohl. Und zwar nicht die Romantik mit Geigenregen und André Rieu, der auf einem Rosenblatt spielt, sondern die andere, die aus dem Deutschunterricht. Die Romantik, die Heine so liebte, C. D. Friedrich, Novalis. Später Tolkien, Ende und all die anderen Fantasten, die Weltflucht, die Märchen, Drachen, Ritter und verwunschene Seen. Der traurig-hoffnungsvolle Traum von einer Zeit, in der möglicherweise noch alles gut war, in der die Wälder noch standen und in ihnen unglaubliche Schrecken und Schönheiten lauerten. Die vage Vorstellung, dass es noch etwas anderes geben könnte als unsere dreckige, hässliche und desillusionierte Welt. Romantik.

Engor betreibt eigentlich ein DSA-Blog. Und statt mit Herrn Littelmann Aventurien auf Einflüsse der Romantik (und die gibt es!) zu untersuchen, liebt er ganz einfach das Spiel selbst… und ist das nicht das wichtigste?

Fazit

Auch wenn ich ohne die (selbstverschuldete) Kontroverse hätten leben können (und das gilt wohl auch für blut_und_glas, der sich auf d6ideas ganz schön an meinem Einladungsbeitrag abgearbeitet hat und wohl (vielleicht deshalb) auch zeitweise die Lust am Karneval verloren hatte) war der Karneval für mich ein großer Erfolg. Viele Beiträge aus vielen Blickwinkeln, gute und schlechte Erfahrungen mit dem Thema, vehemente Befürworter und solche, die einfach nur mit ’nem Bier in der Hand zusammen mit ein paar Kumpels in Ruhe 1w6 Orks den Kopp abhauen wollen während die werte Gattin beim Pilates ist – es gab sie alle. Es ist eben doch ein emotionales Thema.

Und was habe ich gelernt?

  1. Es ist kein Thema für jeden. Also frag vorher nach. Das ist vielleicht für deinen Geschmack zu meta, aber die beste Immersion hilft dir nichts, wenn du deinem Gegenüber die Spielrunde ruinierst: „Mein Charakter liebt Deinen – da kann man nichts machen, der ist halt so“ geht gar nicht.
  2. Keusche Minne geht eher, wenn ihr das Thema Liebe mal ausprobieren möchtet.
  3. Tu nix, was im Kino eine Altersfreigabe auslösen würde. Selbst wenn du ziemlich sicher bist, dass die anderen das auch wollen – tu es nicht, bis du absolut 101% sicher bist.
  4. Wie vielen Leuten macht es Spaß, wenn du eine romantische Szene hast? Und wie viele sitzen am Tisch? Wenn die beiden Zahlen nicht identisch sind, sollte es dir was sagen. Wenn es um Gefühle geht, gibt es keine Initiativreihenfolge. Du monopolisierst also das Spotlight für dich. Das müssen die anderen am Tisch mittragen. Das geht am ehesten, wenn sie auch Spaß an solchen Szenen haben und ihr eine kleine Gruppe seid.
  5. Probier es aus: Selbst wenn du „Romantik und Liebe“ nur am Rande einbringst bereichert es das Spiel.

Nach dem Karneval ist während des Karnevals. Der neue wird von Greifenklaue organisiert und steht unter dem Thema „Liebe (zu glitzernden Gegenständen)

Die Fragen der Dr. Hoo 8

Romantik & Liebe

Dies ist ein Beitrag im Rahmen des Karnevals der Rollenspielblogs zum Thema Romantik & Liebe

Der Hintergrund zu Dr. Hoos Fragen ist im ersten Teil erläutert.

Brauchst Du Bilder der Charaktere für ein besseres Kopfkino, oder überlagern die Spieler sowas irgendwann?

Irgendwann? Praktisch sofort… Völlig unsinning sind (vor allem ausführliche) Beschreibungen der eigenen Charaktere „lange rote Haare, grüne Augen blablabla“ – das vergesse ich noch während es erzählt wird. Ich kann mir maximal EIN wichtiges Detail über einen PC merken, und dann sollte dieses Detail auch bitte ganz regelmäßig bespielt werden.

Bilder sind da schon mal um längen besser, es sei denn, es sind Fotos von Schauspielern, die ich kenne (oder noch schlimmer: nicht mehr weiß, wer das ist und in welchem Film das war, dann lenkt das stark ab). Aber eigentlich bin ich in diesen Dingen ein wenig visueller Mensch – ich denke zwar schon plastisch und in Szenen, aber nicht so ins Detail hinein. Also ja, die Spieler überlagern, und zwar massiv.

Und das führt uns zurück zu der Beantwortung der Frage, die mir die Bloggerkollegin Papierheldin in einem Kommentar zur Frage 5 ans Herz gelegt hat: „Übertragen sich die Gefühle aus dem echten Leben auf die Spielfiguren? Kann ich eine romantische Liebesszene mit jemanden spielen, den ich zwar mag (sonst würde ich ja nicht am Tisch sitzen), aber nicht attraktiv finde?“ Also ich kann das nicht besonders gut. Gerade weil für mich die Spieler die Charaktere überlagern, hilft es mir enorm, wenn ich mir die Szene mit der angespielten Person vorstellen kann. Mir hilft es auch enorm, meine Schüchternheit zu überwinden, wenn ich das Gefühl habe, ebenfalls attraktiv gefunden zu werden.

Ich bin total gespannt, ob das anderen auch so geht – vor allem den Immersionsspielern da draußen. Und den visuellen Menschen, bei denen die anderen Charaktere am Tisch im Spiel auch Gesichter haben, die nicht die der dazugehörigen Spieler sind…

Erste FrageZweite FrageDritte FrageVierte FrageFünfte FrageSechste Frage – Siebte Frage

Die Fragen der Dr. Hoo 7

Romantik & Liebe

Dies ist ein Beitrag im Rahmen des Karnevals der Rollenspielblogs zum Thema Romantik & Liebe

Der Hintergrund zu Dr. Hoos Fragen ist im ersten Teil erläutert.

Du hast die Hühnerrunde angesprochen. Glaubst du, dass eine Runde, die nur aus Männern besteht, auch ein Spiel mit romantischen Subplots entwickeln kann? Wenn ja, wie würde das aussehen?

Ich kann mir das leider nur gerade eben noch so vorstellen, erlebt habe ich es nicht. Grundsätzlich sind reine Männerrunden in meiner Wahrnehmung kompetetiver als gemischte Runden, stärker auf die Mechanismen und ihre Ausnutzung fokussiert. Selbst mit Storyspielern am Tisch spielt in meinen „Männerrunden“ eher eine Rolle, welche Kombination von Regelelementen den höchsten Schadensoutput hat. Wie du selber so schön schreibst: „Gefühle machen verletzlich, und niemand ist gerne verletzlich.“ Und irgendwo muss mal jemand die Konvention festgelegt haben, dass unterschiedliche „Schutzniveaus“ für Gefühle gelten, wenn Männer unter sich sind/Frauen dabei sind. Die Differenz der Schutzniveaus scheint mir mit zunehmenden Alter abzunehmen, aber sie bleibt erkennbar. Mal sehen, vielleicht in ein paar Jahren 🙂

In meinem Erfahrungsschatz spielen reine Männerrunden auf den Stufen  (der patentierten, nach oben offenen Blechpiratischen Dramaskala) „(Gar nicht)“ oder höchstens „Normal“. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: „Verletzlichkeit“ ist kein männlichkeitsbetonendes Attribut. Es ist uns nur gegenüber Frauen zu zeigen gestattet… deshalb würde ich persönlich nicht mal zum Spaß auf die Idee kommen, so etwas wie Monsterhearts nur mit Männern zu spielen.

Da mir die Bloggerkollegin Papierheldin hat in einem Kommentar zur Frage 5 die Beantwortung der aufgeworfenen Frage „Übertragen sich die Gefühle aus dem echten Leben auf die Spielfiguren? Kann ich eine romantische Liebesszene mit jemanden spielen, den ich zwar mag (sonst würde ich ja nicht am Tisch sitzen), aber nicht attraktiv finde?“

Erste FrageZweite FrageDritte FrageVierte FrageFünfte FrageSechste FrageAchte Frage

Die Fragen der Dr. Hoo 6

Romantik & Liebe

Dies ist ein Beitrag im Rahmen des Karnevals der Rollenspielblogs zum Thema Romantik & Liebe

Der Hintergrund zu Dr. Hoos Fragen ist im ersten Teil erläutert.

Und wie kitschig darf es letzten Endes werden? Ziehst du alle Register, oder lässt du (als SL) alle Register ziehen?

Jemand, der so wenig romantisch ist, wie ich es bin, der ist vermutlich auch ziemlich kitschfrei. Jedenfalls habe ich auch kein klares Bild davon, wo Romantik in Kitsch abdriftet. Und ich nehme Kitsch als etwas negatives wahr, etwas was für mich nur in der ironischen Brechung funktioniert – und Rollenspiel ist unironisch. Und muss es für mich auch sein, weil Ironie eine Schutzschicht ist, um bestimmte Emotionen nicht an sich heranzulassen.

Kitsch gibt es also von mir nur, wenn ich versuche, den ungeschickten, inkompetenten oder noch sehr jungen Mann zu spielen, der um seine Holde wirbt. Oder unabsichtlich.

Okay, ist das jetzt anders, wenn ich SL bin? Nicht von meinem Imput her, würde ich sagen. Anders ist das, wenn die Spieler Kitsch einbringen. Dann bin ich natürlich mehr als bereit, diese Elemente „im Spiel zu lassen“, auch als von allen nutzbares Element. Denn hey, seit wann bin ich die Definitionsinstanz für (schlechten) Kitsch? Wenn die Spieler Spaß haben, dann her damit. Selbst wenns weh tut…

Erste FrageZweite FrageDritte FrageVierte FrageFünfte Frage – Siebte Frage – Achte Frage

Rezi: Geister, Gauner und Halunken

Geister, Gauner und Halunken: Ein Abenteuerband für 1w6 Freunde

Geister, Gauner und Halunken: Ein Abenteuerband für 1w6 Freunde

Wer in den 80ern aufgewachsen ist, ist mit TKKG und den drei Fragezeichen aufgewachsen. Die Älteren unter uns haben die Bücher gelesen, die Jüngeren die Hörspiele auf Cassette gehört – aber wir alle kennen diese Geschichten. Quasi ein Kanon unserer Generation, nicht von Reich-Ranickis Gnaden, aber dennoch verbindlich. Rolf Kalmuczak (unter dem Pseudonym Stefan Wolf) hat uns mit „Ein Fall für TKKG“ geprägt. Und mit uns meine ich dann wohl auch die Autoren sowohl des Grundregelwerkes als auch des Abenteuerbandes… Weiterlesen