Orte, an denen die Realität sich komisch anfühlt:

Das war ein Thread, den ich mal auf Facebook gestartet habe. Ich habe meine Facebook-Präsenz aber praktisch eingestellt und die Inhalte gelöscht. Um das hier wars mir schade.

Die Namen der Beitragenden habe ich entfernt.

Von mir:

  • Kinderspielplätze, nachts
  • sehr früher Morgen, wenn es geschneit hat
  • leere Klassenräume in der Schule
  • diese kleinen Schotterstrände dicht neben einem Anleger
  • die Wohnung eines Freundes, wenn du der letzte bist, der noch nicht schläft
  • Waschsalons, in der Dunkelheit
  • Im Nebel auf der Autobahn, alleine im Auto

Von Anderen:

  • Kennst du das Kopfkissenbuch der Dame Sei Shonagon? Deine Aufzählung hätte da perfekt reingepasst.
  • Der Stauschrank mit den Weihnachtsdeko Sachen im Sommer.
  • Die menschenleere Straße sonntags früh im Sommer, wenn der Sonnenstand einen glauben läßt, daß es mitten am Tag ist.
  • Ein Campingplatz kurz nach Ende der Saison
  • Die sumpfigen Auen bei Nebel
  • Dieses seltsame schweben im Auto auf der Autobahn wenn man im Berufsverkehr mitschwimmt…
  • 4 Uhr früh. Und ja ich bin schon lange Überzeugt das ist ein Ort, keine Uhrzeit.
  • Parks im September
  • Gewächshäuser mit exotischen Pflanzen
  • Schicke Einkaufsstraßen nach Ladenschluss
  • Dein vertrautes Viertel, gesehen von einem S-Bahn-Gleis, auf dem du nachts entlang spazierst.
  • Komplett leere A3 Richtung Frankfurt an einem Pfingstsonntag Morgen um halb 8
  • Ein Industriegebiet am Stadtrand am Sonntag Abend
  • Mannheimer Innenstadt, Sonntags Morgens um halb vier.
  • Verlassene Freizeitparks.
  • Die Stille auf Friedhöfen inmitten großer Städte.
  • Alle Orte, die völlig unverändert sind, wenn man sie zum ersten Mal seit der Kindheit besucht.
  • Der Sonne beim Aufgehen zusehen, über den Wolken
  • Im Schützengraben, wenn die Gegenseite am Fuß des Hügels herauf kriecht ohne die eigene Position entdeckt zu haben und das MG im Nachbargraben losfeuert und das dumpfe Dröhnen der Feuerstöße von den Bäumen wiederhallt.
  • Wenn dich ein PKW voll in der Seite erwischt und du mit deinem Fahrrad mitten auf der riesigen Kreuzung landest und vollgepumpt mit Adrenalin aufspringst und feststellst, dass die Kreuzung dir ganz alleine gehört obwohl Rush Hour ist.
  • Wenn du von einer Vollnarkose aufwachst und dein ganzer Oberkörper schmerzt und du Schüttelfrost hast und denkst du stirbst und jemand unsichtbares deinen Arm greift und dir Trost ins Ohr flüstert.

Gerne mehr in den Kommentaren.

Höllenbrut: Die Zusammenfassung

Der Karneval der Rollenspielblogs im Dezember stand unter dem Oberthema „Höllenbrut“. Dafür, dass in der Vorweihnachtszeit so viel Hektik herrscht, haben sich allerhand Beiträge gesammelt, was mich sehr freut!

Logo des Karnevals der Rollenspielblogs
Karneval der Rollenspielblogs

Bei Greifenklaue geht es natürlich vor allem um das Slay-System, bekannt aus Dungeonslayers. Für Planeslayers gibt es eine Reihe von Previews für das in der Entwicklung begriffene Setting „Die sechs Versuchungen der Dunkelheit“. Im ersten Preview geht es um sechs Sünden, die den Attributen bei DS entsprechen und den die Spielwelt definieren sollen. Im zweiten Preview gibt es sechs Schattenreiche, die im Rahmen von Planeslayers besucht werden können und sich auch für andere Systeme hervorragend als Höllenebenen nutzen lassen. Im dritten Preview stellt er dann „Die Dämonen der Gewalt“ vor und im vierten Preview die Fürsten der sechs Schattenreiche. Mit diesen Handreichungen ist ein Ausflug in die Hölle jederzeit möglich! Alle Previews sind ein Ausblick auf das sich in der Entwicklung befindlichen Setting „Die sechs Versuchungen der Dunkelheit“ und Feedback ist sehr erwünscht. Die Details dazu finden sich am Anfang der Beiträge bei Greifenklaue.

Bleiben wir bei Dungeonslayers und Greifenklaue, der auch außerhalb der Settingentwicklung noch Informationen zusammengetragen hat, um die Frage Höllenbrut? – Gibt es da auch was von Dungeonslayers? beantworten zu können. Und ja, von Blutlinien über Dämonenvölker bis zu einem Abenteuer um ein Dämonensiegel hat Dungeonslayers so allerhand zu bieten. Greifenklaues Artikel beschreibt und verlinkt alles, was er gefunden hat.

Natürlich kann man bei dem Thema Höllenbrut nicht um die Frage herum kommen, wie man etwas von der Höllenbrut hat. Dazu habe ich etwas über Geschäfte mit der Höllenbrut geschrieben. Aber wenn’s nicht so läuft, wie es soll, muss man die Höllenbrut auch wieder loswerden. Dazu hat Dnalors Blog was beigetragen: Ein Exorzismus, bei dem die Chars unter Umständen selbst zur Höllenbrut werden.

Kommen wir zu den Bewohnern der Hölle, also der Höllenbrut im engeren Sinne. Dnalors Fantasy-Blog hat dazu etwas über Imps im Angebot: Höllenbrut – Von Biene Maya und dem Söhnen des Teufels und von mir kommt der Erzdämon Aschtaroth.

Vom Ghoultunnel kommen die Rezensionen zu Broodmother SkyFortress (LotFP). und Eine Enzyklopädie aus Fleisch und Blut.

Das wars mit dem Karneval, aber wem das nicht genug war: Bei Dnalors Blog gibt es noch „Anfänge und Übergänge – Das Tor zur Hölle“ und „Höllenhunde – Bitches straight out of Hell“, die zwar schon lange vor dem Karneval geschrieben wurden, aber wunderbar gepasst hätten.