Ja soll es denn ein Kickstarter geben?

Im RSP-Blogs Forum hat der Boyscout einen Vorschlag für einen RSP Karnivall gemacht, Es soll um selbst geschriebene Rollenspiele gehen.  Das hat mich natürlich mal wieder aufgeschreckt und ich habe mir gedacht, dass ich eigentlich mal Gas geben müsste um das eine oder andere fertige Rollenspiel zu veröffentlichen.

Nun bleibt bei so etwas die Frage, wie viel Geld man in die Hand nehmen will um so ein Spiel zu veröffentlichen, denn der Druck und das Layout sind in der Regel ja nicht umsonst, wenn man keine Kathy Schaad hat, die das aus Spaß macht, weil ihr das Spiel so gut gefällt. (Das Glück hatte ich ja bei Western City)

Ich dachte mir mal, dass ich klein anfange und den Moritz endlich zufrieden stelle, indem ich endlich BuD&Terence aufs Maul fertigstelle. Nun habe ich Glück, das Regelwerk ist nicht sehr große und ich wollte es eh sehr minimalistisch halten, außerdem habe ich ja noch den Dennis, der mir mit Samurai Noon bewiesen hat, dass er in Sachen Layout eine Wucht ist und der mich gern genug mag um mir das für nen Kasten Bier und eine Danksagung zu wuppen.

Bis zur RPC sollte ich also eine druckfertige Version des Regelwerkes haben und damit glücklich werden oder die Massen erschrecken.

Trotzdem bleibt die Frage, wie man als Privatmensch die Veröffentlichung eines Rollenspiels vorantreiben soll, wenn man begrenzten Zugang zu Geld hat und das Regelwerk trotzdem kein Totalverlust sein soll. Da ist mir dann die Sache mit dem Kickstarter in Deutschland eingefallen, wo man sich Unterstützer suchen kann.

Als tragfähiges Projekt wie die Pledges für Reign von Greg Stolze, könnte man so genügend Geld zusammen bekommen um sein Werk zu veröffentlichen und muss nicht alles in Vorkasse leisten. So hat man nicht nur die Sicherheit, dass man kein Geld in den Sand setzt, man kann auch das Interesse an dem Regelwerk testen und es gleichzeitig als Werbung sehen.

Was haltet ihr von der Idee?

10 Gedanken zu „Ja soll es denn ein Kickstarter geben?

  1. B&T als Kickstarter würde ich unterstützen. Keine Frage. Ach ja – und ein paar Anmerkungen habe ich mittlerweile nach unserer Testrunde auch noch.

  2. Find ich ne gute Idee. Die Kickstarter-Seite kannte ich persönlich noch gar nicht, der Gedanke dahinter ist aber klasse 🙂 Solltest Du Dein Projekt darüber anschubsen wollen, dann sag Bescheid. Ich würds unterstützen.

    • Danke,
      ich hatte den Gedanken schon ein paar mal. Ich versuche ja vielen Leuten mit ihren Projekten zu helfen, indem ich über die Sachen von ihnen drüberlese und bekomme immer unglaublich viel Hilfe in Form von Testlesern und Feedbackern ohne die meine Spiele nicht so gut wären, wie sie es hoffentlich sind. So etwas kann man sicher ausbauen, wenn man es etwas größer auffährt.

  3. Die Idee ist gut, aber die Einstiegshürde bei startnext vermutlich für ein Rollenspiel zu hoch: Damit das Projekt überhaupt wirklich in die Startphase geht, müssen sich erst hundert Leute finden, die jeweils 1€ investieren – das dürfte selbst für ein bekanntest RPG-Projekt in Deutschland schwierig werden. Gibt es noch andere Alternativen, die vielleicht höhere Gebühren aber dafür geringere Voraussetzungen haben?

    • Kickstarter ist der Markenname des bekanntestes Dienstes, wenn du nach Crowdfunding / Schwarmfinanzierung suchst, findet man weiter Anbieter, z.B. Friendfund. Gibt noch diverse weitere, aber die sind teilweise auf spezielle Aufgabengebiete spezialisiert (Betterplace z.B. auf soziale Projekte).

      • Kickstarter akzeptiert(e?) nur Projekte mit Basis in den USA. IndieGoGo hat ein anderes Geschäftsmodell und fällt daher aus. Meine Frage zielt eher darauf ab: Welche Möglichkeiten gibt es für den deutschsprachigen Raum solch ein Projekt zu starten?

    • Nö, ich denke dass ich locker 50 Leute zusammenbekomme. Wenn ich nur die Leute nehme die mich wegen Western City angemailt haben, dann komme ich schon mal auf knapp 200 Leute die schon etwas von mir gekauft haben. Plus meinen erweiterten Freundes oder Leserkreis sollte im im Notfall sogar auf 100 oder 200 Leute kommen können.

      Ich bin ja in so einigen Foren aktiv und kann deshalb kräftig Werbung machen.

      Die Aufteilung ist wie folgt und die Funding-Budgets können auch entsprechend dieser Maßgaben sinnvoll definiert werden:

      0-500€ benötigen 10 Fans
      501€-2500€ benötigen 25 Fans
      2501€-5000€ benötigen 50 Fans
      5001€ – 7500€ benötigen 75 Fans
      über 7501€ benötigen 100 Fans

      Da ich niemals über 5000 Euro benötigen werde um eines meiner Projekte umzusetzen sollte das also alles kein Problem sein.

    • Ja, ich will es optisch professionell gestalten lassen. Der meiste Kram den ich mache ist in der Regel online schon verfügbar, ich will ihn bloß so verpacken lassen, dass er auch Leute anspricht, die nicht aus meinem Freundeskreis sind.

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