Das ist doch gut, dass du jetzt im Bier und Bretzel Stil spielst (wenn es dir Spaß macht)

Es passiert mir in letzter Zeit immer öfter dass so richtig gute Spieler und Rampensäue die ich kenne mich angucken und sagen, dass sie einfach nur so stumpf D&D4 oder 3.5 zocken. Sie sagen dann so Sachen, wie: „Ich spiele Casual“ und es klingt immer irgendwie entschuldigend.

Eigentlich witzig, dass die Leute das nicht voller Stolz sagen, denn in meinen Augen machen sie alles richtig. Die Gruppen sind den Beschreibungen der Spieler nach mit geselligen Leuten versehen und haben sich von Anfang an auf dieses Spiel geeinigt. Die trinken zu jedem Kritt oder zu jeder natürlichen 20 einen Kurzen (bis auf einen, der trinkt gar nicht) und erfreuen sich der Freuden der Lieferdienste und Brauereien.

Völlig losgelöst von Spannung, Drama und Rollenspiel, aber immer den Spaß und die Geselligkeit im Blick

Leute das ist für mich perfektes rollenSPIEL . Ihr habt Spaß mit Leuten die ihr mögt, sauft einen und reduziert die Geschichte auf die Motivationen um die Charaktere in eine bestimmte Richtung zu bringen. Selbst wenn man so etwas weglassen würde, dann wäre es immer noch gut, solange es Spaß macht.

Was soll denn an Spaß am Spiel und der Gesellschaft der anderen so schlecht sein?

Ich meine: Es ist der Zweck einer jeden Rollenspielrunde, allen ihren Spielern Spaß zu machen. Wenn das bedeutet, dass man keine Charakterdarstellung hat und Rollenpiel wie ein Brettspiel spielt, dann ist mir das absolut lieber als eine Gruppe die sich selber quält, Drama und In-Charakterspiel in Massen hat aber alle keinen Spaß haben. Dafür muss man sich nicht entschuldigen, denn die einzige Art richtig zu spielen ist Spaß zu haben.

Also sage ich einfach mal ein Hoch auf Bier und Bretzel und scheiß auf den Rest, wenn es denn alle wollen.

Klar, das ist nichts , womit ich auf lange Zeit glücklich werden würde, aber was solls? Wichtig ist doch das die Spieler in der Gruppe damit glücklich sind. Wie jemand anderes aus dem Oberbegriff Rollenspiel Spaß gewinnt ist mir doch herzlich egal. Er soll halt bloß nicht sagen das dies die einzig wahre Art zu spielen ist.

 

Das ist natürlich meine 🙂

7 Gedanken zu „Das ist doch gut, dass du jetzt im Bier und Bretzel Stil spielst (wenn es dir Spaß macht)

  1. +1. Es macht das Leiten auf jeden Fall einfacher. Man kramt sich ein paar Geomorph raus, sucht ne Handvoll Seiten aus dem Monsterbuch oder – noch einfach – dem D&D Compendium („Untote der Stufen 7 bis 9“), sucht ein bisschen Schätze raus und auf gehts. Sehr schick.

  2. Da stimme ich zu. Es ist doch egal, wie oder was man spielt, solange es allen Spaß macht. Wie Du schon richtig geschrieben hast gehts schließlich um den Spaß und die Geselligkeit und wenn der Spaß am größten bei Bier&Brezel ist, ist das doch super 🙂

  3. +1
    Wobei ich „von Anfang an darauf geeinigt“ da auch nicht sooo eng sehe. Klar, wenn der „Stil“ vorher abgesprochen war sollten und dürfen zurecht alle Teilnehmer erwarten, das auch so gespielt wird! Ich habe aber prinzipiell nichts dagegen, wenn sich das Spiel nach einer oder mehreren Sitzungen in eine andere Richtung „entwickelt“ – immer unter der Voraussetzung, das alle damit Spaß haben. Natürlich sollten auch alle „schon groß genug“ sein sich zu äußern, wenn es eben (regelmäßig) keinen Spaß macht. Und selbst das fällt in einer geselligen Runde leichter!
    Die Geselligkeit steht für mich persönlich beim Spielen ohnehin im Vordergrund, und mit coolen Leuten am Tisch wirds auf jeden Fall eine gute Session – selbst wenn es im Spiel selbst mal nicht so rund läuft. Umgekehrt ist das nicht immer so!
    Das heißt nicht, das ich nicht ernsthaft spiele, und mir das „Ergebnis“ wurscht ist! Ich mag Competition, und ich „gewinne“ auch gerne 🙂 .

    Stolz ist vielleicht das falsche Wort, aber ich bin glücklich (hach!) eine diesbezüglich extrem coole Runde gefunden zu haben!
    Wobei mir der Typ, der gar nicht trinkt, schon ein wenig suspekt ist… 😉

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