Song of Ice and Fire RPG Ein Haus auf dem Weg an Westeros Spitze

Das wird mein vorbereitendes Diary zu der besten Runde in den letzten 3-4 Monaten, denn ich habe schon echt lange nicht mehr so viel Spaß beim Leiten gehabt wie mit der Lübecker Runde.

Die Ausgangssituation:

Im letzten Abenteuer hatte Ser Robert dem jungen Burgherren angeboten, ihm sein Schloss abzukaufen, damit dieser sich von dem Gewinn ein Lehen im Süden kaufen könnte, wo die Familie ursprünglich herkommt. Das hatte der gute Ser Robert nicht ohne Grund getan, denn seine bildschöne und Höchst intrigante Frau (gespielt von Alyne) hatte ihn mit einem Wechsel aus vollsten Körpereinsatz (zwecks schneller Schwangerschaft) und Zuckersüßen Worten zuerst die süße Celia (ein Mündel in das der junge Simmon ein Sc verknallt ist) abgetrotzt, welche sie bis zur Geburt begleiten konnte und ihn dann nach und nach so weich geklopft, bis er dem jungen Burgherrn das Angebot zum Kauf unterbreitete.

Währenddessen war ein anderer Lord angekommen, der dem Master at Arms in jungen Jahren seine geliebte Braut zuerst geraubt und sie dann einem tragischen Reitunfall zugeführt hatte um eine noch bessere Partie zu Heiraten.

Bernd der Spieler des Master at Arms ließ seinen Charakter still vor sich hin brodeln und der Spieler des jungen Lords entschied sich, den Master at Arms wider besseren Wissens nicht von der Burg zu schicken, bis der Besuch wieder weg war.

Kommentar des Spielers: „Wo bleibt denn da das Drama? Außerdem geht der Lord schon davon aus, dass sein erster Ritter sich gut verhält.“

Die Romanze zwischen Simmon und dem Mündel Celia, die Simmon der für mutige Taten in der Schlacht offiziell zum Ritter geschlagen worden war heiraten wollte, (Noch weiter in der Vergangenheit passiert) nahm feste Züge an und Celia lies den jungen Simmon in ihr Gemach. (Was beim Probewurf gleich zu einem Baby führte)

Leider war Der Herold des Gegners auch hinter der süßen Celia her und der andere Lord nur vor Ort, um die Hochzeit zu arrangieren. Doch schon nach dem ersten gemeinschaftlichen Trinken wurde es Ernst, denn der Master at Arms sah den Mörder seiner Geliebten über den Gang torkeln und konnte nicht an sich halten.

Kommentar von Bernd:„Ich weiß, dass ich ihn jetzt in die Scheiße reite, aber ich kann einfach nicht anders, ich stelle ihm so richtig schön ein Bein.“

Flugs einen Angriffswurf gemacht und dabei mit 6W6 eine 32 gewürfelt, beschrieb ich in leuchtenden Farben, wie der gute Lord mit dem Gesicht in den Hausaltar und dabei seine alle seine vorderen Zähne einbüßte.

Der gute Master machte sich ob des Wissen um seine Tat auf den Weg um Beim Herren der Burg zu beichten, der sich ernsthaft überlegte das Angebot des Ser Robert mitten in der Nacht anzunehmen und sich auf den Weg in den Süden zu machen.

Aber es sollte noch schlimmer kommen!

Simmon, der seine geliebte Celia besuchen wollte um ihr ein Minnelied darzubringen sah sie in den Armen des Herolds kämpfen. Dieser fauchte sie an, das ihn ihre Liebe zu einem frisch ernannten Ritter nicht interessierte, er würde sie Heiraten und sein Herr diese Heirat mit aller Macht erzwingen.

Simmon war außer sich vor Wut und ging auf den Herold los, denn dieser schnappte sich nach einer Antwort von Celia ein Messer um ihr ein Lächeln auf zu schneiden: „Du wirst mich immer anlächeln, wenn ich fertig bin, du Mä…..“ RUMS und das kann man schon als kräftigen Rums betrachten, denn Simmon schlug mit 6 Erfolgen (4 +2 für den Charge) in das Gesicht des Herolds und dieses verformte sich schlagartig unter der Gewalt des Schlages.

Der Herold ging bewustlos zu Boden.

Da war das zweite Problem, denn der Herold war von hohem Rang und Simmon von als unehelicher Sohn von seinem Halbbruder für den Mut in einer Schlacht zum Ritter geschlagen worden, also ein Niemand.

Also ging auch Simmon zum jungen Lord der Burg um zu beichten und der Lord verlor fast den Verstand, weil seine beiden engsten Vertrauten sich beide gegenüber einem hohen Gast so daneben benommen hatten.

Hier machte ich einen Cutt und wir vertagten uns auf ein späteres Spiel, was allerdings zu meinem Leidwesen etwas länger dauerte, bis es kam.

Fazit: Die Spieler haben wunderbar reagiert und mit Absicht das Falsche gemacht (also bewusst Situationen eskalieren lassen, wenn es möglich war), was aber immer im Rahmen der Glaubwürdigkeit blieb und nie aufgesetzt wirkte. Hier haben die Spieler die Wut ihrer Charaktere genau so Verzweifelt und Eifersucht genau so glaubwürdig rüber gebracht, wie der junge Lord seine Verzweiflung über das Chaos am Hofe.

Die Szenen gipfelten alle in gutem Rollenspiel und hervorragenden Darstellungen, während derer sich Alyne immer wieder regulierend einmischte um ihren Bruder den jungen Lord ingame zu beruhigen.

Insgesamt war daneben eine extrem hohe Disziplin der Spieler zu bemerken. Sie haben die anderen Spieler und mich immer ausreden lassen und sich dann eingeschaltet, wenn die jeweiligen Spotlight Szenen durch waren oder es Pausen gab.

So mag ich das!

Das Abenteuer startete mit Verspätung, weil ich mal wieder im Stau stecken geblieben war, wir machten uns dank der R-Map, die Kallraven erstellt hatte noch einmal ein Bild von der Situation und synchronisierten unsere Erinnerungen.

Dann ging es in die Vollen!

Ich lies sich die Spiele ein wenig warm spielen um wieder in die Charaktere zu kommen und dann zügig zu eskalieren. Der wieder zu Bewusstsein gekommene Herold lief verbeult wie er war zu seinem Herren und reklamierte den Überfall. Sein Herr ging unterdessen zu dem Lord und Herren der Burg um ihn ob dieser schweren Beleidigung zum Duell zu fordern, wenn der Lord ihn nicht Simmon als Ausgleich für die Schmach zusprechen würde. (womit sich sein Ziel, den Herold mit Celia zu vermählen, erheblich vereinfacht hätte)

Aber der junge Lord blieb standhaft und nahm das Duell an.

Der gegnerische Lord machte sich auf um beim Ehemann von der jungen Frau Unterstützung zu suchen und beschimpfte dabei die Schwester des jungen Gastgebers, was den Ehemen in Spe, der seine jungen Frau inzwischen mit Haut und Haaren verfallen war zu einem absoluten Tobsuchtsanfall führte, er schickte seinen Master in die Heimat um eine Söldnerarmee zu rekrutieren und die Truppen mobil zu machen, wobei er auf den jungen Schlossherren traf und ihm die Lande des Feindes als Lehen versprach, wenn er den Lord nur töten würde.

Simmon machte sich unterdessen auf, beim Master geheilt zu werden und sah dort den gegnerischen Lord und seinen Herold. Der junge Simmon fing an zu Pfeifen und drehte sich um um heimlich weg zu schleichen, doch die Würfel reichten nicht einmal um über die Awerness des Gegners zu kommen.

Also entschied sich der Spieler dass das Pfeifen, welches er gerade als Spieler losgelassen hatte von seinem Charakter gekommen sei und die Leute ihn deshalb entdeckt hätten. Schöne Sache, der Spieler nimmt mir die Arbeit ab und begründet selber warum der SC die Probe verrissen hat.

Wir haben schallend gelacht!

Es ging weiter, der Spieler des Masters hatte im Vorabenteuer eine Portion Gift für den Feind gekauft, welches für den gegnerischen Lord gedacht war. Dieses Gift sollte nicht töten, sondern nur extrem langsam machen und die Aufmerksamkeit ablenken.

Außerdem schmeckte es wie ein Gewürz.

Der junge Lord nahm das Gift an und gab es seinem Master at Arms wieder zurück, damit er dieses ins Essen des Gegners mischte. Er selber würde Nervosität vorspielen (mit einem dicken Augenzwinkern) und nur etwas verdünnten Wein zum Frühstück nehmen.

Das moralische Dilemma hinter der Geschichte nahm der gute Spieler in Kauf, auch, dass ich ab jetzt Gift gegen ihn benutzen darf.

Der Master at Arms ging also in die Küche und sagte der Köchin, er wolle etwas Essen. Als diese sich wegdrehte um ihn einen Teller zu hohlen, kippte er das Gift in den Topf und aß brav seinen Teller, weil die Köchin sonst misstrauisch geworden wäre. (Nur um das Essen danach wieder aus zu speien.)

Ich ließ den Spieler dann man mit einem W6 würfeln und sagte bei einer 6 etwas gutes für ihn an. Bernd würfelte die 6 und ich sah ihm an, dass er nict so recht wusste ob er mit dem Ergebnis nur zufrieden sein sollte (“Quidquid id est, timeo Rendsburgos, et dona ferentes”)

Nun ja, jemand beschwert sich über den starken Geschmack des Essens und der Master at Arms wurde nervös, doch die Köchin, die als Namen eben just den Namen des Gewürzes hatte. (Ein Fehler aus einer Unkonzentriertheit von mir, der die Gruppe offensichtlich belustigte und jetzt im Nachhinein noch seine Berechtigung fand. Ich eröffnete den Spielern, dass die Köchin eine Vorliebe für das Gewürz besaß und deshalb so gerufen wurde.) Aber die Köchin beschimpfte den Master at Arms, das ganze gewürz ins Essen getan zu haben und er atmete auf.

Der Hintergrund war, dass der gegnerische Lord das Essen auch vergiften ließ und sich ein Gegenmittel reinpfiff. Der Attentäter des Lords hatte aber das teure Gewürz eingesteckt um die starke Mischung zu rechtfertigen.

Simmon schlug sich den Bauch voll und schob aufgrund der großen Menge des Giftes einen echten Film, was den Master at Arms sichtlich beunruhigte, aber das Duell fing schnell an und der junge Gastgeber verbrannte 2 Desteny Punkte um den Gegner zu besiegen, weil der Spieler sich anfangs nicht zu farbigen Beschreibungen hinreißen lassen wollte.

Erst als ich ihm empfahl, das Ganze von der Meta Ebene aus zu beschreiben, wurde der Kampf etwas farbiger und man sah, das auch alte Gäule mal neue Tricks lernen können (sorry Xemiedes).

Der junge Lord siegte also und schickte den Gegner mit einem letzten Stick seines Breitschertes durch den Sehschlitz zu in den Tod. Während des Kampfes haben wir eine Menge über die Techniken gelernt und auch gesehen, dass es einen Vorteil bringt Ritter zu sein (einmal pro Tag +5 auf die passive Verteidigung)

Es gab noch einen Kurzen Abspann, was jetzt passierte und ich skriptete aggressiv zur nächsten Szene in der Sommerresidenz den Grafen vor. Dort war die inzwischen hochschwangere Schwester des jungen Grafen ans Bett gefesselt und die Schwangerschaft von Celia bekannt, ihr ging es gar nicht gut und sie musste umsorgt werden.

Wir machten einen kurzen Break und der Xemiedes war so Nett eine Karte der neuen Gegend auszudrucken und mir schnell eine Zusammenfassung der Häuser zu liefern. Weshalb ich schnell im Kopf ein paar neue SLC entwarf und sie auch einführte. Die Frau eines zwielichtigen Adligen, der unheimlich vermögend war und über einen Sohn verfügte, der für seinen Jähzorn berühmt war, die Frau eines wahrhaft Gläubigen Öords und die Frau eines Mannes der für seine schöne Kaverlerie und die guten Beziehungen zum Lord Protektor bekannt war.

Noch ein paar Gerüchte zu den Frauen etabliert und die Frauen schön über den Ruf der Männer beachten lassen, bevor ich mit einem Bang einen neuen Major-SLC ins Rennen warf. Die Mutter der ehemaligen großen Liebe des Master at Arms, wleche ihn die füße Küsste weil sein Herr das Monster erledigt hatte. Dem Master war das sichtlich peinlich und er fragte die Frau wie es ihr so ergangen sei. Sie musste ihren Lebensunterhalt nun als Köchin verdienen und bat ihn um den Gefallen, ihre Tochter um den Andenken der Schwester wegen über seinen Herren gut verheiraten zu lassen.

Der Master bat darum die Tochter sehen zu können und es ging ihm ein Schmerz wie ein glühendes Schwert durch den Leib, als er die Schwester sah, welche er zuletzt als Säugling gesehen hatte. Sie war das absolute Ebenbild der toten Liebe.

Eine Becker Faust von mir und ein gepresstest: „Woher wusste ich, das genau das passiert?“ von Bernd, dem Spieler des Masters at Arms.

Er war sich noch unsicher, ob sich sein Charakter in die in die holde Maid verlieben sollte und ließ ihn deshalb erst mal das Geschäftliche mit seinem jungen Lord regeln der dem Mädchen eine gute Partie sichern sollte. Der Lord fragte ihn, ob er die junge Frau nicht heiraten wolle und der Master at Arms war sich nicht sicher.

Ich zückte einen Chip für einen Desteny Point und sagte: „Na komm, du willst Dich doch verlieben.“ Ein diabolische grinsen schlich sich in Bernds Gesicht und ich bekam nur ein eine schnelle Bewegung mit, die mir den Chip aus der Hand riss und ein na Sicher mit. Ich beschrieb dann wie die junge und bildschöne Frau ihn und den Lord bediente und wartete auf Xemiedes den Spieler des jungen Lords. Er sagte mit seiner Körpersprache deutlich ich will etwas von dir, aber mein Blick schien ihn nicht zu erreichen.

Also beschloss ich ihm das, was er höchstwahrscheinlich sowieso wollte noch etwas schmackhafter zu machen und zückte einen Chip. „ Komm schon, du verliebst dich auch in die hübsche Maid.“

„Das wollte ich sowieso“ (aber den Chip nahm er trotzdem)

Es ging weiter, der Mann von Alynes Charakter machte mit dem jungen Lord jetzt Politik, er müsse Simmon und Celia noch gut verheiraten und ihm würde die Heirat mit der jungen Frau gut zu Gesicht stehen, weil ihre Familie fest in der Gegen verankert sei.

Also eröffnete der Lord Simmon und Celia, die einander ja in Liebe verfallen waren, das er ihre Heirat nicht subventionierte, genau wie er dem guten Master sagte, das er die gute Frau selber ehelichen würde.

Hier wurde ich jetzt wirklich gemein, denn ich beschrieb dem Bernd noch einmal wie sehr das dem Szenario ähnelte, das damals mit seiner ersten Liebe abgelaufen sei. Eine Heirat eines vermeintlichen Freundes mit angeblich guten Absichten, die im Tod der Liebe endete, als sich etwas besseres für den ehrgeizigen Adligen fand.

Schnell noch mal aufgerichtet und hinzugefügt: “Aber ich Kann ja nicht entscheiden, was dein Charakter jetzt fühlt.“

Aber der Bernd lief wieder wie eine Eins: „SIE WIRD MEIN“ „Und ich weiß auch schon, wie ich das mache.“

Kurz darauf ging es auf in die Schlacht und die Spieler interagierten ein wenig um jeweils ihre Standpunkte im Machtkampf klar zu machen. Der Junge Lord stand ziemlich alleine da.

Die Truppen der Angreifer reisten an einem großen künstlichen See vorbei und gingen dann in eine Senke, aus der nur die Burg emporstach. Leider hatte ich bei meinem Wurf wie voll der künstliche See war bei einer 1 bis 6 nur eine 1 gewürfelt, was sich später noch als Problem erweisen sollte.

Aber erst einmal sichersten die Truppen ihre Belagerungsposition und bereiteten den Sturm auf die Burg vor. (Mehr schlecht als Recht, denn der Master at Arms hatte seinen Strategiewurf voll in den Sand gesetzt) Ich beschreib den Spielern wie feucht der Boden war und was für Probleme das mit dem Grundwasser bedeutete. Die Spieler wurden nervös, sie witterten zu Recht eine Falle und schlichen um die Burg wie die Katze um den heißen Brei. Ihr Misstrauen mir gegenüber offen aussprechend sicherten sie sich zu allen Seiten ab.

Wieso die mir eigentlich so misstrauen? *Mit dem Kopf schüttelt*

Naja, ich schickte der Alyne noch einen Green Dream in dem sie ihre Freunde im Wasser planschen sah und einige Leute von einem Turm ins Wasser sprangen, wie es hier vor Ort üblich war. Die Spielerin reagierte, fragte aber leider nach Tauben um eine Botschaft zu ihrem Mann zu bringen. Also ließ ich sie ein wenig zappeln und machte sie dann auf die Raben des Masters aufmerksam.

Der Brief der Spielerin vermischte massiv Spieler und Charakterwissen und ich musste mir überlegen, wie ich damit umging, aber ich beschloss das zu ignorieren, weil die gute eh recht wenig Spotlight hatte.

Hoch-Schwanger im Hinterland abhängen ist halt echt langweilig.

Der Brief kam an und die Charaktere wurden aus ihm nicht klug. Der Spieler von Simmon meinte noch ganz trocken, dass man mit dem Massen

Es ging aber weiter, die Truppe beschoss den Wehrturm mit der Trebuchet und dieser Riss aus seinem Fundament, die Gegner nutzten diese sache um ein Tor zu öffnen, dass unter dem Turm die Wassermassen aus dem Turm zurück gehalten hatte und unter dem Sockel des Fundaments seine Öffnung verbarg.

Also bemerkten die Truppen nur das Beben des Bodens und sagen die Fontäne aus dem Loch schießen, die alles 30 cm unter Wasser setzte. Bei einer 6 wären es 180 cm gewesen und die Belagerung war im Eimer, aber die Truppen wurden von den Charakteren nach Vorne gepeitscht und griffen die Burg an.

Es kann zu drei packenden Kämpfen von denen 2 zum Nachteil der Gruppe ausgingen, die Ritter wurden gefangen!

Aber die Company Rolls (ich benutze die Würfe um die Schlacht zu entscheiden, weil ich das System mehr mag, als die originalen Regeln aus dem SoIaF Regelwerk) sorgten für einen Sieg der Truppen und es kam zu Verhandlungen, weil die Charaktere im Kerker gefangen waren und man drohte sie umzubringen, wenn nicht verhandelt wird.

Jetzt schlug die große Stunde vom Master at Arms, der 3 Gegner gefangen hatte und damit ein Anrecht auf Lösegeld und Ruhm.

Das Ganze war erst einmal etwas Meta, weil wir abklärten, was jetzt möglich wäre, wobei ich natürlich Tipps gab, die in meine Richtung liefen. Die Spieler zogen aber durchaus ihr eigenes Ding durch und es endete so, der Junge Lord wurde gegen einen Ritter ausgetauscht und der master at Arms der sich beim Ser Robert beliebt gemacht hatte bekam dafür das Lehen, dass der Familie seiner toten Angebeteten gehört hatte, war aber weiter Vasall des jungen Lords. Der Junge Lord bekam die Burg mit dem seltsamen Verteidigungsmechsnismus und die junge Frau sollte von beiden Parteien beworben werden dürfen, also vom jungen Lord und dem ehemaligen Master at Arms.

Simmon hatte vom jungen Lord noch in der Gefangenschaft unter tränen die Zusage bekommen, Celia zu Heiraten. Hier wusste der junge Lord jetzt, dassman nicht nur seine Feinde zu Freunden machen sollte, sondern auch seine Freunde als Freunde behalten muss, wenn man an der Macht bleiben will.

Nur die Alyne habe ich den ganzen Tag recht stiefmütterlich behandelt, aber das machge ich das nächste mal wieder alles wett.

Fazit:

Man war das genial, fast alle meine Pläne haben geklappt und die Spieler haben sich voll eingebracht und für maximales Drama gesorgt ohne dabei die Logik ihrer Charaktere zu verletzen. Man hat sich schön miteinander angelegt, ohne alle Brücken zu zerbrechen und damit neben der Spannung von Außen auch schöne innere Konflikte erzeugt. Die Würfel haben der Geschichte immer wieder neuen Schwung verliehen und sie waren dieses mal auf der Seite der Liebenden.

Es war ein Spiel auf Risiko, aber es hat funktioniert und ich war echt fertig.

Nach der Runde gab es ein fettes Lob der Spieler und der Bend meinte ganz trocken, dass es zwar hervorragend war, aber die beiden letzten Male besser waren. Gedulde dich Bernd, ich musste für den Umzug ein neues Setup aufstellen und die kommenden Handlungsbögen anschieben, was mir gelungen ist. Ich habe nicht weniger als 7 parallel laufende Geschichten, die sich um den Grundplot schlingen und die Dynamik innerhalb der Gruppe.

Jetzt habe ich wieder genug mit dem ich arbeiten kann um die Gruppe an ihre Grenzen zu bringen.

Danke für das tolle Spiel meine Liebe Gruppe!