Der Abwärtstrend

Es gibt jetzt Googletrends auch für Deutschland. Damit veröffentlicht Google die Popularität bestimmter Suchbegriffe – und jetzt eben auch die Suchbegriffe, die von Usern aus Deutschland gewählt werden.

Ich konnte natürlich nicht widerstehen und hab mal Rollenspiel eingegeben:

Der Trend des Suchbegriffs "Rollenspiel" zeigt abwärts.

Anklicken für volle Größe

Zur Diskussion im Forum.

Von Blechpirat

8 Gedanken zu “Der Abwärtstrend

    • Das ist ja spannend! In Hessen und Berlin ist die Nachfrage nach Rollenspielen anscheinend geringer als anderswo. (Dass NRW am stärksten ist, habe ich mir allerdings gedacht.)
      Insgesamt finde ich die Nord-West/Süd-Ost-Teilung auffällig.
      Werden da nur die absoluten Anfragen gezählt oder werden die ins Verhältnis zur Einwohnerdichte gesetzt?

  1. Argl, Haralds Link geht bei mir nicht. Wohl wieder der ehlende Contentfilter. Der Trend ist schon etwas entmutigend, aber woher kommen die Anstiege Anfang 2011 und kurz vor heute? Hat dafür jemand eine Idee? Vielleicht kann man die Erkenntnis nutzen.

    Ich kann auch leider nirgendwo einen Peak entdecken, der etwas mit dem GRT zu tun hätte. War ja auch nicht das Ziel, aber wäre schick gewesen.

      • Ich meinte nicht den Begriff. Ich hatte (nicht allzu ernsthaft) gehofft, dass der GRT vielleicht ein paar mehr Rollos aktiviert. Dem war aber wohl nicht so. Oder das geht in den Zahlen der PC-Rollos einfach unter.

        • Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der GratisRollenspielTag für mehr Rollenspieler sorgt. Jedenfalls nicht in nennenswerter Menge. Oder das Suchverhalten auf Google messbar beeinflusst.
          Dazu ist die Veranstaltung viel zu sehr auf Läden und ihre Stammkunden, die alle schon Gamer sind, ausgerichtet.

          Der GratisComicTag hat auch nicht wirklich den Effekt, spürbar mehr Comicleser oder Umsatz zu generieren. Hier geht es um die Stärkung der kleinen Comicläden, die sich gegen Amazon usw. behaupten müssen.
          Die Leute sollen sich ihren Lesestoff wieder bei ihrem Händler vor Ort kaufen, und stöbern gehen. Und ja, dabei werden auch ehemalige Yps- und Donald-Duck-Leser reaktiviert, sich anzuschauen, was die Szene heute bereit hält.
          Das klappt aber nur, weil das Feuilleton über den Tag berichtet, weil Comics einerseits mehr Mainstream-Potenzial (Stichwort „Graphic Novel“) und andererseits noch einen Hauch von knallbunter Exotik haben.
          Aber der GratisComicTag investiert ansehnliche Summen in diese Pressearbeit!

          Der GCT hat ein völig anderes Finanzierungsmodell als der GRT. Da beim GCT die kleinen Läden die Nutznießer der Aktion sind (denn den Verlagen kann es eigentlich egal sein, ob ihre Comics über Amazon oder den unabhängigen Händler verkauft werden), bezahlen die Händler auch die Produktion der Hefte. (Nicht so wie beim GRT, wo jeder Verlag seine Werbemittel selbst fertigt und dem Laden zur Verfügung stellt, was keinen Unterschied darstellt zu den üblichen Quickstartern, Flyern, Postern, Lesezeichen, usw., die im restlichen Jahr verteilt werden.)
          Die Verlage zahlen für jedes teilnehmende Heft eine erkleckliche Startgebühr in einen gemeinsamen Pool. Aus diesem Pool werden alle Werbemittel und Aktionen finanziert, die den Tag selbst bewerben. Und was da abläuft, ist fett, bis hin zu Bannerschaltungen auf BILD.de.

          Damit fängt man dann auch den einen oder anderen Neuleser. Aber welche Möglichkeit haben denn Nichtspieler, auf den GratisRollenspielTag aufmerksam zu werden?

  2. Man sollte nicht vergessen, dass „Rollenspiel“ für viele nicht gleich bedeutend ist mit „Tischrollenspiel“ oder von mir aus auch „Pen & Paper“. Wenn also nach „Rollenspiel“ und „online“ gesucht wird, dann ist das Ziel vermutlich eher WoW, Aion oder Neverwinter. Besonders schön ist das auch bei Midgard zu sehen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.